Brühl: Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Brühl auf gutem Weg
Pressemeldung vom 30. Oktober, 2009, 4:56 pm
Brühl. Die gemeinsame Verpflichtung von Grundschule und Kindertages-einrichtung, jedem Kind durch optimale Förderung seiner individuellen Möglichkeiten die Chance auf ein erfülltes Leben zu geben, wird in Brühl sehr ernst genommen. Intention des städtischen Jugendamtes ist es, den Dialog über die in den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen angewendeten Methoden und Programme der Sprachförderung zu intensivieren, die Tätigkeiten besser aufeinander abzustimmen und damit Effekte der Arbeit zu optimieren. In den regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Brühl wird daran gearbeitet, dass der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule, ein äußerst einschneidendes Ereignis im Leben eines Kindes und seiner Familie, gut gelingt.
Auf Initiative des Brühler Jugendamtes trafen sich rund 40 Vertreter der Brühler Grundschulen und der Pestalozzi-Förderschule sowie der städtischen Kindertageseinrichtungen zu einem gemeinsamen Seminar zum Thema „Sprachförderung – gemeinsame Aufgabe von Elementar- und Primarbereich“. In den Räumlichkeiten der Gemeinschaftsgrundschule Brühl-Badorf führten zwei Referentinnen des Bonner Instituts für logopädische Beratung bei Mehrsprachigkeit (IloMe) die anwesenden Lehrerinnen, Lehramtsanwärterinnen, Rektorinnen und Konrektorinnen der Grundschulen und der Pestalozzi-Förderschule sowie die Erzieherinnen und Einrichtungsleiterinnen der städt. Kindertageseinrichtungen zunächst in die Arbeit mit den Delfin-4-Handreichungen ein. Diese waren im Dezember 2008 vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen allen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zur Unterstützung der Sprachförderarbeit zugesandt worden. Anschließend wurden das Sprachförderprogramm (Kon-Lab), in dessen Handhabung die städt. Erzieherinnen seit 2008 verpflichtend geschult werden und das seit dem auch systematisch in der Sprachförderung der städtischen Kindertageseinrichtungen angewendet wird und ein weiteres Sprachförderprogramm (Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“), das in den städtischen Kindertageseinrichtungen auf das gegenwärtig angewendete Programm aufbauen wird, dargestellt.
Quelle: Stadt Brühl – Bürgermeisterbüro
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