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Dinslaken: Ordnungsamt – Nicht alle sind Fundkatzen

Pressemeldung vom 24. Februar 2010, 10:41 Uhr

Es kommt immer wieder vor, dass besorgte Bürger dem Ordnungsamt Stubentiger melden, die sich über mehrere Tage im Garten oder in der Nachbarschaft aufhalten. Dabei muss es sich nicht um „arme Findelkinder“ handeln. Meistens sind es Freigänger, die gelegentlich, auch erst nach einigen Tagen, wieder nach Hause marschieren. Werden solche Tiere regelmäßig gefüttert, kann es sein, dass sie gar nicht mehr in ihr angestammtes Zuhause wollen beziehungsweise der neuen Futterstelle treu bleiben.

Das Ordnungsamt, zuständig für zugelaufene oder aufgegriffene Haustiere, rät besorgten Tierfreunden, auf folgende Punkte zu achten: Ist die Katze wohl genährt und hat ein glänzendes Fell oder macht sie einen verwahrlosten Eindruck? Ein Tier mit struppigem Fell ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an das Leben im Freien gewöhnt und streunt durch die Gegend. Diese Tiere, hieß es, ernährten sich in der Regel von Mäusen und Vögeln und seien keine Fundtiere. Auch würden sie sich meistens nicht sozialisieren lassen.

Für herumstreunende Katzen sollte keine Nahrung bereit gestellt werden. Wenn Tiere tatsächlich zulaufen oder herumirren, sollten sich Bürger den genauen Fundort sowie Datum und Uhrzeit notieren und umgehend das Ordnungsamt informieren. Außerhalb der üblichen Bürostunden ist die Polizei zu benachrichtigen. Fundtiere werden in jedem Fall zur Tierpension Sandforter Hof nach Moers gebracht. Dort wird die Pflege und, falls notwendig, die medizinische Versorgung gewährleistet.

Wer seine Katze, seinen Hund oder ein anderes Haustier vermisst oder verstoßenen Haus-tieren ein Heim geben möchte, kann sich auch direkt an die Tierpension, Telefon 0 28 41 / 78 07 89, wenden.

Quelle: Stadt Dinslaken – Pressestelle

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