Energiewechsel

Düsseldorf: Gefährliche Hitze im Auto

Pressemeldung vom 12. Juni 2009, 14:56 Uhr

Düsseldorf. Mit Blick auf der zu erwartenden Rückkehr der sommerlichen Temperaturen weist das Amt für Verbraucherschutz darauf hin, dass insbesondere bei warmem Wetter keine Hunde oder andere Tiere in Fahrzeugen zurückgelassen werden dürfen. Im Sommer können in einem Fahrzeug schnell Temperaturen von 60 Grad Celsius und mehr erreicht werden. Die Oberflächen von Armaturenbrett und Lenkrad erhitzen sich sogar bis auf nahezu 100 Grad Celsius. Auch im Schatten abgestellte Fahrzeuge sind kein geeigneter Aufenthaltsort für Hunde. Die Sonneneinstrahlung ändert sich schon nach kurzer Zeit, so dass das Fahrzeug möglicherweise in der prallen Sonne steht. Bei derartigen Extremtemperaturen sind Hunde bereits nach wenigen Minuten erheblichen Leiden ausgesetzt. Die Folgen des Hitzestaus im Fahrzeug können Ohnmacht, Kreislaufkollaps und sogar Fall der Tod des Tieres sein. Auch zum Teil geöffnete Seitenfenster können nicht für eine ausreichende Luftzirkulation und Abkühlung in dem Fahrzeug sorgen. Werden solche Fälle dem Amt für Verbraucherschutz oder Ordnungsamt gemeldet, muss nicht selten das Fahrzeug durch einen Schlüsseldienst geöffnet und der Hund ins Tierheim gebracht werden. Die Kosten trägt der Hundebesitzer; zusätzlich wird ein Bußgeld fällig. Das Amt für Verbraucherschutz rät deshalb, den Hund lieber zuhause zu lassen oder einer zuverlässigen Person anzuvertrauen. Fragen zum Thema „Tiere in Fahrzeugen“ beantwortet das Amt für Verbraucherschutz unter der Telefonnummer 89-93242.

Quelle: Stadt Düsseldorf – Pressestelle

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