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Frechen: Gegen zu hohe Population – Bauern beködern Feldmäuse

Pressemeldung vom 9. Mai 2011, 14:26 Uhr

Hunde bei Spaziergängen über Wirtschaftswege anleinen

„Auch wenn ein Bauer den Hundebesitzern und Hunden nichts Böses will, so kann es doch schon mal zu Problemen kommen.“ Diese Erkenntnis zeigt sich aktuell im Umgang und dem Nutzen von Ackerflächen. Derzeit werden von Landwirten insbesondere bei so genannten Sonderkulturen wegen der zu erwartenden hohen Feldmauspopulation wieder Giftköder (zum Beispiel Giftweizen) ausgebracht. Hundebesitzer haben sich aufgrund dieser Tatsache in den vergangenen Tagen besorgt bei der Stadt Frechen gemeldet und über eine mögliche Gefährdung ihrer Hunde beklagt.

Die Stadt Frechen hat die Hinweise aufgenommen und die ordnungsgemäße Ausbringung der Giftköder auf Feldern und Wirtschaftswegen überprüft.

Um eine Gefahr für die Hunde zu mindern, gibt die Stadtverwaltung einige allgemeine Hinweise: Das Landschaftsgesetz NRW lässt zwar ein Betreten von frei zugänglichen Flächen, damit auch privater Flächen, ausdrücklich zu, hierzu gehören aber keine landwirtschaftlich genutzten Flächen. Hundebesitzer dürfen diese nicht betreten und ihre Hunde dort auch nicht laufen lassen. Die Hundebesitzer schädigen den Landwirt durch direkte Beschädigung der Ackerfrüchte oder indirekt durch freilegen der Saat oder lichtempfindlicher Anbaufrüchte wie Kartoffel oder Spargel. Zum anderen ist der Hund auch nicht unter Kontrolle und kann so Mauselöcher freilegen und damit in Kotakt mit den Giftködern kommen.

Hundebesitzer sollten aufgrund der bekannten Situation bei Spaziergängen über Wirtschaftswege ihren Hund anleinen.

Quelle: Stadt Frechen / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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