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Hochschule Ostwestfalen-Lippe: „Regionaler Salon“ beleuchtet Entwicklungschancen für Leben im ländlichen Raum

Pressemeldung vom 14. April 2015, 11:22 Uhr

Die Hochschule OWL setzt ihre Veranstaltungsreihe „Regionaler Salon“ zur Entwicklung des ländlichen Raums fort. In öffentlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen befassen sich Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Stadtplanung mit der Frage, wie kleine Städte und Dörfer zukunftsfähig bleiben können. Mit welchen Konzepten lässt sich dem demografischen Wandel begegnen? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben die Bewohnerinnen und Bewohner? Wo liegen Entwicklungschancen? Der „Regionale Salon“ wird vom fächerübergreifenden Forschungsschwerpunkt „urbanLab“ ausgerichtet. Start ist am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr am Hochschulstandort in Detmold.

Der 2014 gestartete „Regionale Salon“ richtet sich sowohl an Studierende und Lehrende als auch an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Ehrenamt sowie an alle weiteren Interessierten. „Die Umgebung, in der wir leben, verändert sich. Dies geschieht durch die jeweiligen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, aber auch durch aktive Gestaltung“, erklärt Projektkoordinator Benjamin Dally. „Die Veranstaltungsreihe stärkt den Austausch zwischen Forschung und Planungspraxis und stellt Zukunftsfragen zur Diskussion.“

Die Auftaktveranstaltung am 23. April befasst sich mit dem Thema „Lokale Gemeinschaftsmobilität“. Hier werden Projekte vorgestellt, die Nahverkehrsangebote ergänzen und die Abhängigkeit vom eigenen Auto verringern. Gastreferenten sind unter anderem Professor Udo Onnen-Weber vom Kompetenzzentrum ländliche Mobilität in Wismar sowie Achim Oberwöhrmeier, Geschäftsführer Kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe. Erwartet wird auch Martin Weißhand von „Mobilfalt“ in Kassel: Im Rahmen dieses Projektes können alle Menschen aus der Region, die ein Auto besitzen, anderen private oder geschäftliche Fahrten anbieten. Dafür erhalten sie eine vorher festgelegte Kostenerstattung. Die Fahrgäste zahlen einen vergünstigten Ticketpreis.

Außerdem stehen Erfahrungsberichte über das Forschungsprojekt „elektrisch.mobil.owl“ auf dem Programm. Das Kooperationsprojekt der Hochschule OWL und der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe verfolgt das Ziel, die Abhängigkeit von fossil betriebenen Autos zu vermindern, indem vernetzte E-Mobilitätsangebote entwickelt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgesetzt werden. Die Moderation „Regionalen Salons“ übernimmt Professor Oliver Hall.

Der zweite „Regionale Salon“ am Mittwoch, 20. Mai, steht unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft – Ist das Dorf ein Modell?“ und beschäftigt sich mit der Identität und Zukunft der Dörfer. Die dritte Veranstaltung am Dienstag, 16. Juni, wagt einen „Blick über die Grenzen“: Gemeinsam diskutieren international erfahrene Forscher und Praktiker aus OWL und dem Ausland, wie Regionen durch den Austausch mit anderen Regionen für ihre eigenen Herausforderungen lernen und ihre Expertise stärken können.

Der „Regionale Salon“ findet am 23. April und am 20. Mai an der Hochschule OWL in Detmold statt. Am 16. Juni ist das ehemalige Modehaus Finke in der Bruchstraße 42 in Detmold der Veranstaltungsort. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter urbanLab@hs-owl.de<mailto:urbanLab@hs-owl.de> ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.hs-owl.de/regionalerSalon<http://www.hs-owl.de/regionalerSalon>.

Über „urbanLab“

Das „urbanLab“ ist ein trans- und interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt an der Hochschule OWL. Er wird von drei Fachbereichen an den Standorten Detmold und Höxter getragen. In den Feldern Stadtplanung/Architektur und Mediengestaltung, Siedlungswasserwirtschaft und Verkehrswesen, Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung forscht das „urbanLab“ zur Entwicklung von Städten und Regionen. Der Fokus liegt dabei auf planerischen Konzepten für den Umgang mit Wachstums- und Schrumpfungsprozessen im ländlichen Raum.

Quelle: Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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