Krefeld: Krefelder Nachfahre landete am 19. November 1969 auf dem Mond – Charles „Pete“ Conrad folgte viermal ins Weltall
Pressemeldung vom 18. November, 2009, 9:58 am
Krefeld. Als vor 40 Jahren mit den Apollo-Mondmissionen die Menschen den Erdtrabanten eroberten, waren auch die Krefelder indirekt daran beteiligt. Denn als dritter Mensch landete Charles „Pete“ Conrad am 19. November 1969 mit der Apollo-12- Mission auf dem Mond. Er war ein direkter Nachkomme eines Amerika- Auswanderers aus der Samt- und Seidenstadt. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wanderten 13 Familien als erste organisierte Gruppe von Krefeld nach Nordamerika aus. „Hoppla! Mensch, das war für Neil vielleicht ein kleiner, aber für mich ist das ein großer!“, soll er am 19. November 1969 gesagt haben, als er aus der Fähre ausstieg. Der dritte Mensch auf dem Mond war ein direkter Nachfahre von Thones Kunders. Dieser wanderte 1683 nach Nordamerika aus und gründete in Pennsylvania den Ort Germantown mit, der heute ein Stadtteil von Philadelphia ist. Im Haus des Krefelders Kunders wurde 1688 übrigens der erste Protest gegen die Sklaverei in Nordamerika formuliert. Charles „Pete“ Conrad flog insgesamt viermal ins Weltall. Seinen letzten Raumflug absolvierte er 1973, als er mit der Skylab-2-Mission zusammen mit seinen Kollegen die erste Besatzung des neuen Weltraumlabors bildete. Conrad starb am im Juli 1999 kurz vor seinem 30. Mondlandungsjubiläum bei einem Motorradunfall.
Quelle: Stadt Krefeld – Pressestelle
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