Krefeld: Mehr als 60 Stände auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt – Weihnachtsmarkttasse kommt voraussichtlich Ende November

Pressemeldung vom 24. November, 2009, 1:52 pm

Krefeld. Weihnachtlich geht es jetzt in der Krefelder Innenstadt zu, wo sich rund um die Dionysiuskirche und auf der Rheinstraße der Weihnachtsmarkt mit seinen traditionellen Holzhäuschen präsentiert. „Der Beginn des Weihnachtsmarktes versetzt uns in adventliche Stimmung, auch wenn das Wetter noch nicht danach ist“, sagte Oberbürgermeister Gregor Kathstede zur Eröffnung auf dem Dionysiusplatz. In Goldenen Kugeln spiegeln sich dort jetzt die vielen Lichter an den kleinen Buden. Reibekuchen brutzeln im siedenden Fett und Paradiesäpfel locken die Besucher mit ihrer sattroten Farbe. Engel in allen Größen und Formen verkünden, dass das Weihnachtsfest in wenigen Wochen bevorsteht. An Mützen, Schals und Handschuhen in der Auslage gehen die Besucher momentan jedoch rasch vorbei. Die milden Temperaturen ließen fast auf Frühling hoffen. Doch auch ohne Frost machten die Becher mit dampfendem Glühwein unter den Besuchern die Runde. Gedulden müssen sich aber diejenigen, die es weniger für den Inhalt als für das Gefäß erwärmen. Denn die Krefelder Weihnachtsmarkttasse lässt auf sich warten. „Ich möchte nicht behaupten, wir haben nicht alle Tassen im Schrank, aber diesmal ist es leider so“, sagte Oberbürgermeister Kathstede entschuldigend. Die Verzögerung sei jedoch keine Taktik, um die Vorfreude der Sammler zu erhöhen, sondern die Herstellerfirma sei mit der Produktion im Verzug. Ein Grund dafür ist das ausgefallene Design der Tasse. „Der Henkel ist in den Körper integriert. Das ist ungewöhnlich und schwierig zu fertigen. Bei mir hat der Feinschliff auch sehr lange gedauert“, erklärte Sarah von Danwitz. Die Studentin der Hochschule Niederrhein hat das Modell entworfen und damit den Designwettbewerb gewonnen. Die Nachfrage nach dem besonderen Becher für Punsch und Tee aller Art, ist groß. Zahlreiche Besucher erkundigten sich, wann die Tasse denn nun auf den Markt kommt. Die Mitarbeiter des Stadtmarketings rechnen Ende November mit der Lieferung. Den Glühweingenuss soll die Verzögerung jedoch nicht beeinträchtigen. Um die gemütliche Atmosphäre stärker zu unterstreichen und die Besucher zum Verweilen einzuladen, haben die Organisatoren die Anordnung der Stände leicht verändert. Ein Ausschank ist beispielsweise unmittelbar an die Mariensäule auf dem Dionysiusplatz gerückt, um dort für die Gäste noch mehr Gemütlichkeit zu schaffen. Mit mehr als 60 Buden gibt es aber auch rundherum noch mehr zu entdecken, als in den vergangenen Jahren. Kunsthandwerker, die Krippen, Engel, Schnitzereien und Christbaumschmuck verkaufen, bilden den Mittelpunkt des Marktes auf der westlichen Rheinstraße und dem Dionysiusplatz. Die Kirchenmauern erstrahlen im stimmungsvollen Licht und vor dem Portal ragt eine neun Meter hohe Weihnachtstanne in den herbstlichen Himmel. Auf der Rheinstraße glänzen rund 300 Kugeln in den Ästen der Bäume. Eine Krippe mit fast lebensgroßen Figuren stellt das Weihnachtswunder dar. Der Weihnachtsmarkt ist bis zum 22. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.krefeld.de/weihnachtsmarkt.

Quelle: Stadt Krefeld – Pressestelle

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