Energiewechsel

Velbert: Eltern wollen Gesamtschule

Pressemeldung vom 9. Februar 2015, 08:45 Uhr

Die Anmeldezahlen sprechen eine deutliche Sprache: 244 Kinder sollen nach dem Elternwillen an die Gesamtschule, nur 22 an die Sekundarschule. Die Anmeldezahlen der privaten Gesamtschule sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt.
Fraktionsvorsitzender Harry Gohr: „Die Anmeldezahlen zeigen, dass wir in Neviges von Anfang an eine Gesamtschule hätten gründen sollen. Das haben wir von Anfang an so vorgeschlagen. Aber aus ideologischen Gründen hat die konservative Mehrheit unsere Argumente nicht hören wollen.“
Nach Auffassung der Linken ist es ein schwacher Trost, falls die Sekundarschule durch abgelehnte Gesamtschüler und Nachzügler im weiteren Anmeldeverfahren doch noch auf die Mindestschülerzahl kommt. Mindestens 80 Schüler können dann entgegen ihrem Wunsch nicht an der Gesamtschule lernen. Die Velberter Gesamtschule bleibt gleichzeitig mit 6 Zügen hart an der Belastungsgrenze.
Gohr weiter: „Das wichtigste ist jetzt, dass es für Neviges auch in Zukunft eine weiterführende Schule gibt. Es darf nicht passieren, dass die Heinrich Kölver Schule geschlossen wird, die Sekundarschule nicht zustande kommt und nichts an deren Stelle tritt. Wir sagen weiterhin: Velbert braucht eine zweite öffentliche Gesamtschule.“
Eine wohnortnahe weiterführende Schule ist nach Auffassung der Linken wesentlich für die Attraktivität des Standortes Neviges.

Quelle: Fraktion DIE LINKE. Velbert

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