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Bad Honnef: Ausstellung „Gegen Folter“ von AI im Bad Honnefer Rathausfoyer – Waterboarding-Brunnenskulptur

Pressemeldung vom 2. März 2017, 15:43 Uhr

AMNESTY INTERNATIONAL zeigt die außergewöhnliche Brunnenskulptur des Künstlers Erik Tannhäuser, die die Foltermethode des „waterboardings“, das simulierte Ertränken, eindrucksvoll darstellt. Die Skulptur ist während er Öffnungszeiten vom 3. März bis 4. April 2017 im Foyer des Rathauses, Rathausplatz 1, Bad Honnef, zu sehen.

Ausstellungseröffnung im Rathausfoyer ist am Freitag, 3. März 2017, 18:00 Uhr. Bürgermeister Otto Neuhoff spricht einleitende Worte. Der Künstler Erik Tannhäuser wird die Ausstellungseröffnung begleiten.

Die Foltermethode des „waterboardings“ wird im Rathauses der Stadt Bad Honnef fast zur Realität – zum Glück nur als Brunnenskulptur, die mit drei Metern Breite und 2,50 Metern Höhe annähernd lebensgroß ist. Sie stellt einen Folterer mit seinem gefesselten Opfer dar, dem pausenlos Wasser über den Kopf gegossen wird. Der Künstler Erik Tannhäuser, selbst auch Unterstützer von AMNESTY INTERNATIONAL, setzt damit die Erfahrungen eines Freundes, der Opfer dieser Folter im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba wurde, in Szene. Sprecher der AMNESTY-Gruppe Bad Honnef Wilfried Schneider erklärt: „Als wir vor zwei Jahren Kontakt zu dem Künstler Erik Tannhäuser aufnahmen, haben wir nicht annähernd daran gedacht, dass dieses Thema ab dem 20. Januar 2017 wieder traurige Aktualität erhalten sollte.“

Die Aktion macht nicht nur auf die Unmenschlichkeit des Folterns aufmerksam, sondern animiert gleichzeitig, aktiv zu werden. Petitionen an die Regierungen der Ländern, die immer noch Folter als ein probates Mittel der „Wahrheitsfindung“ einsetzen, können unterschrieben werden. Der eine Euro als Auslands-Porto für die entsprechenden Briefe lässt sich in den Automaten der Skulptur einwerfen, dadurch wird gleichzeitig der Wasserstrom über dem Opfer gestoppt. Das Kunstwerk regt zum Nachdenken und Handeln an.

Quelle: Stadt Bad Honnef

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