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Bad Honnef: Ehrenamtskarte

Pressemeldung vom 1. Juli 2016, 13:16 Uhr

Aus dem Kreis der ehrenamtlichen Tätigen kam die Anregung, eine Ehrenamtskarte für Menschen, die ein freiwilliges Engagement im Bereich Asyl und Flüchtlingshilfe leisten, bereits nach einem Jahr statt nach zwei Jahren auszuhändigen. Das Projekt der Ehrenamtskarten wird gemeinsam von Landesregierung und Kommunen in Nordrhein-Westfalen organisiert. Die gelbe Scheckkarte wird an Personen verliehen, die sich in besonderem Maße im ehrenamtlichen Bereich verdient gemacht haben und sie erhalten Vergünstigungen im Handel, Gewerbe und in öffentlichen Einrichtungen. Im Rahmen der Flüchtlingshilfe wird derzeit überdurchschnittlich viel Zeit und freiwillige Arbeit erbracht, was mit der Ehrenamtskarte als unverzichtbare Hilfe in besonderem Maße anerkannt wird. Der wesentlicher Beitrag der Ehrenamtlichen zur Willkommenskultur für die Menschen, die vor Gewalt und Not in ihren Heimatländern geflüchtet sind, ist unersetzbar und nach wie vor aus Sicht der Stadtverwaltung eine große Hilfe, um Flüchtlinge zu integrieren.

Voraussetzung, um eine Ehrenamtskarte zu erhalten, ist ein ehrenamtliches oder bürgerschaftliches Engagement von durchschnittlich wenigstens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr beispielsweise in einem Verein, in einer sozialen Einrichtung oder freien Vereinigung. Für die Tätigkeit darf keine Aufwandsentschädigung gezahlt werden. Die Ehrenamtskarte kann bei der Stadt Bad Honnef beantragt werden. Den Bewerbungsbogen, der von einer Organisation oder Einrichtung, wo das ehrenamtliche Engagement geleistet wird, unterschrieben wird, gibt es zum Ausdruck auf der Internetseite www.bad-honnef.de (unter Soziales & Familie, Ehrenamt). Weitere Informationen gibt es unter: www.ehrensache.nrw.de. Die aktuelle Liste der landesweiten Angebot ist abrufbar unter: http://www.ehrensache.nrw.de/verguenstigungen/index.php.

Quelle: Stadt Bad Honnef

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