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Bad Honnef: Gastschülerinnen und -schüler aus Ecuador zu Besuch im Rathaus

Pressemeldung vom 12. Juli 2011, 09:12 Uhr

Bad Honnef. Um die halbe Welt sind sie gereist, um deutsche Kultur und Lebensart kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Zwei Schülerinnen und ein Schüler aus Ecuador verbringen sechs Wochen in Bad Honnef. Sie nehmen in der Zeit am Unterricht der 8. Klasse des Siebengebirgsgymnasiums teil. Zusammen mit ihren gastgebenden drei Familien war einer der Programmpunkte des Aufenthalts, das Honnefer Rathaus zu besuchen. Bürgermeisterin Wally Feiden fragte die Ecuadorianer, wie es ihnen denn hier gefällt. Sie erklärten einstimmig, dass es „toll“ sei und die deutschen Gastgeschwister fügten hinzu, dass sie gar nicht gerne an den Tag denken möchten, an dem sie Abschied nehmen müssen. Dann werden sicherlich Tränen fließen, so sehr habe man sich mit den Südamerikanern angefreundet.

Im Ratssaal gab die Bürgermeisterin einen allgemeinen Überblick über die Stadt, der wirtschaftlichen und schulischen Situation. Sie wies auf die Punkte in Bad Honnef hin, die man unbedingt gesehen haben muss wie das Konrad-Adenauer-Museum, die Jugendstilhäuser der Innenstadt und das Freibad auf der Insel Grafenwerth.

Dann berichteten die Gasteltern und erklärten einhellig, dass der Besuch eine gute Erfahrung für die ganze Familie und eine Bereicherung für beide Seiten sei. Das Siebengebirgsgymnasium hat den Austausch angeregt, der vom Humboldteum e. V. in Stuttgart getragen wird. 29 Jugendliche aus Ecuador sind nach Deutschland gekommen und drei davon nach Bad Honnef. Alle südamerikanischen Schülerinnen und Schüler hatten zunächst eine Woche Aufenthalt in Berlin und konnten sich hier gemeinsam eingewöhnen. Sie gingen dann, über die Bundesrepublik verteilt, für sechs Wochen in ihre Gastfamilien. Anschließen wird sich eine einwöchige Rundreise durch Europa. Auch die Gastfamilien wurden vorbereitet auf die Gäste aus dem fernen Kontinent. In der Honnefer Runde war man sich aber einig, dass keine von den dort vorab geschilderten möglichen Schwierigkeiten, die man unter Umständen mit den südamerikanischen Gepflogenheiten haben könnte, eingetroffen seien. Im Gegenteil, die Gäste seien sehr pünktlich und strapazierten die Wasser- und Stromrechnung der Familien nicht unnötig. Sie seien darüber hinaus ausgesprochen höflich.

Für nächstes Jahr ist der Gegenbesuch geplant und die Honnefer Jugendlichen freuen sich schon sehr auf Land und Leute in Ecuador. Heute in Bad Honnef wurde aber schon gefiebert auf die nächste Fußballrunde auf der Insel Grafenwerth, zu der sie sich mal ohne die Eltern verabredet hatten.

Quelle: Bad Honnef

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