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Balve: Vorsicht vor dem Riesenbärenklau

Pressemeldung vom 11. Juli 2011, 11:10 Uhr

Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, ist mittlerweile zu einer Plage und Bedrohung einheimischer Pflanzengesellschaften geworden.
Auch für uns Menschen ist sie gefährlich, da die Berührung zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Photosensible Substanzen namens Furanocumarine sind in der ganzen Pflanze (auch im Wurzelsystem) enthalten. Bei Hautkontakt ruft der Saft der Pflanze unter Lichteinwirkung, etwa Sonneneinstrahlung, starke Rötungen, Hautverbrennungen und Blasen hervor. Diese treten allerdings erst nach 1 bis 2 Tagen auf, so dass die Ursache oft nicht erkannt wird. Es ist aber auf jedem Fall zu empfehlen, nach einem Kontakt mit der Pflanze einen Arzt aufzusuchen.
Sollte sich eine Herkulesstaude in ihrem Garten befinden, so wird empfohlen, sie noch im Rosettenstadium am Wurzelansatz mit einem Spaten auszustechen. Alternativ können im Frühjahr die Keimlinge herausgezogen oder im Herbst bis Frühjahr die Pflanze mitsamt der Wurzel ausgegraben werden. Dies sollte unbedingt vor der Samenbildung geschehen. Die Samenbestände sollten in die Restmülltonne gegeben werden, keinesfalls aber auf den Kompost!

Quelle: Stadt Balve

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