Energiewechsel

Bergkamen: Errichtung der Downhill-Strecke im Mountain Bike Areal

Pressemeldung vom 20. Juli 2011, 10:00 Uhr

„Was lange währt, wird endlich gut. Kein Ausspruch passt besser zu dem Projekt „Mountain Bike Areal“ in Bergkamen als dieser“, sagt Bürgermeister Roland Schäfer. Nachdem bereits im Jahr 2004 erste Gespräche mit Mountainbikern aus Bergkamen geführt wurden, deren Ergebnisse vom Planungsbüro Drecker in die Gesamtplanung „Bergehalde Großes Holz und Kanalband“ eingearbeitet worden sind, hat es noch einiger Jahre bedurft, bis das Projekt nun endlich in die Tat umgesetzt werden kann. „Die Fläche war lange Zeit noch nicht aus der Bergaufsicht entlassen“, sagt der städtische Planungsamtsleiter Berthold Boden. „Daher konnte nicht früher mit der Umsetzung begonnen werden.“

„Wir brauchten auch einen Ansprechpartner, mit dem wir entsprechende Nutzungsvereinbarungen treffen können,“ erläutert Manfred Turk, der als Fachdezernent bei der Stadt Bergkamen unter anderem den Bereich Tourismus verantwortet. „Die Mountainbiker waren nicht organisiert und somit für diese Zwecke nicht greifbar. Mit der Gründung der Radsport-Abteilung beim SuS Oberaden haben der Regionalverband Ruhr und wir nun den erforderlichen Vertragspartner, mit dem Regelungen über die Nutzung des Kanalbands für ein Mountain Bike Areal getroffen werden können.“

Als erstes wurde nun mit dem Bau der Downhill-Strecke begonnen. Diese wird in Eigenleistung durch die aktiven Mountainbike-Fahrer erstellt. Die Stadt Bergkamen unterstützt sie dabei durch die Zurverfügungstellung von benötigtem Material. „Die Streckenführung wurde in Abstimmung mit dem Regionalverband Ruhr als Eigentümer und der Unteren Landschaftsbehörde festgelegt“, sagt Patricia Höchst, die bei der Stadt Bergkamen für die Tourismusförderung zuständig ist. „Wir sind froh, dass sich alle Beteiligten hier schnell einig werden konnten.“

Das vorrangige Ziel des Regionalverbands Ruhr und der Stadt Bergkamen bestand von Anfang an darin, die Betreiber der Aktivsportarten aus dem Bereich der Bergehalde Großes Holz, die als Erholungsbereich fungieren soll, in die Zone des Kanalbandes umzuleiten. Dieses betrifft Mountain Biker, Mountain Boarder und auch Rodler im Winter. „Es ist uns wichtig, Nutzungskonflikte zu vermeiden. Wenn die Aktivsportarten im Kanalband konzentriert werden, sind die Spaziergänger auf der Halde besser vor Gefahren geschützt“, erläutert Bürgermeister Roland Schäfer. „Durch die klare Abgrenzung von Bereichen der stillen Erholung zu Bereichen der sportlichen Betätigung können die doch sehr unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Nutzer der Halde und des Kanalbandes gewahrt werden.“

Aus Sicht der Mountainbiker ist das neue Mountain Bike Areal am Kanalband eine tolle Sache. „Wir sind super erfreut, dass das jetzt alles geklappt hat“, sagt Christian Flüß, Leiter der neuen Radsportabteilung beim SuS Oberaden und seit Jahren aktiver Mountainbiker. „Und wir sind sicher, dass wir an diesem Standort eine gute Strecke hinbauen können.“ Die Downhill-Strecke ist ca. 450 Meter lang und zwischen einem und zwei Metern breit. Sie wird unterbrochen durch verschiedene Hindernisse, sogenannte „road gaps“ und „table springs“.

Nach Errichtung der Downhill-Strecke werden noch eine Dirt-Strecke und eine Cross-Strecke folgen. Die Dirt-Strecke enthält vorrangig Sprünge über cirka zwei Meter hohe Hügel. Die Länge der Strecke wird cirka 70 Meter und die Breite zwei Meter betragen. Die Cross-Strecke soll 160 Meter lang werden und vierspurig ausgebaut werden, wodurch sich eine Streckenbreite von fünf Metern ergibt.

„Wenn alles fertig ist, werden wir an diesem Standort auch Wettbewerbe austragen können,“ freut sich Christian Flüß auf die Zukunft. „Das ist eine super Sache für die Mountainbiker in der Stadt.“

Quelle: Stadt Bergkamen

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis