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Bestwig: „Station 139“ – „Schon im ersten Jahr gut entwickelt“

Pressemeldung vom 6. Juni 2011, 10:32 Uhr

Bestwig. Rund ein Jahr ist vergangen, seit der Bestwiger Bahnhof als Handels- und Dienstleistungsstandort „Station 139“ eine neue Funktion bekommen hat. Auch die Bestwiger Tourist-Info befindet sich seitdem im früheren Bahnhofsgebäude. Norbert Arens, Geschäftsführer der Touristischen Arbeitsgemeinschaft „Rund um den Hennesee“, zieht im Gespräch ein Jahr nach dem Umzug eine Zwischenbilanz.

Wie ist die Resonanz auf den Umbau des Bahnhofs und ihren Umzug?
Norbert Arens: Für Bestwig ist der Umbau eine besondere, wichtige und sichtbare Sache. Deshalb ist die Resonanz erst einmal durchweg positiv. Viele Einheimische, die zum ersten Mal hier in der Tourist-Information sind, freuen sich, dass der Bahnhof so schön neu gestaltet ist. Aber auch die Vergangenenheit soll nicht in Vergessenheit geraten: an den Wänden in der Tourist-Information hängen historische Bahnhofs-Bilder.

Gab es auch Probleme?
Kurz nach dem Umzug haben viele Gäste das neue Touristikbüro nicht gefunden. Grund war die damals nicht optimale Ausschilderung. Das hat sich nun aber geändert, und auch Touristen, die den Ruhrtalradweg nutzen, sollen im Sommer durch gut platzierte Wegweiser auf uns aufmerksam gemacht werden. Manche Einheimische, die früher beim Besuch im Rathaus zum Beispiel schnell noch Karten von „Kultur pur“ bei uns gekauft haben, sind seit dem Umzug nicht mehr so präsent. Vielleicht ist es ein Problem, dass wir uns nun auf der anderen Seite der B 7 befinden. Insgesamt können wir aber eine leichte Steigerung der Besucherzahlen verzeichnen.

Welches Klientel nutzt die Tourist-Information?
Ein neues Klientel sind seit dem Umzug die Gäste, die mit der Bahn anreisen. Oft bekommen wir von ihnen viele Fragen zu hören, die mit Bus oder Bahn zu tun haben. Obwohl das eigentlich nicht unsere Aufgabe ist, versuchen wir natürlich bestmöglich zu helfen. Als der Bahnhof geschlossen war, wurden die Bahnfahrer mit solchen Fragen ganz allein gelassen. Vielleicht müsste die Bahn sich hier nicht nur um die Infrastruktur kümmern, sondern sicherstellen, dass auch der Servicegedanke an einem solchen „Dorfbahnhof“ nicht zu kurz kommt. Neben dieser neuen Klientel bleiben natürlich auch die interessierten Touristen und Einheimischen.

Wie sehen Sie den Branchenmix in der „Station 139“?
Es hat sich gezeigt, dass dieser Mix gut ist, da er sich schon im ersten Jahr gut entwickelt hat. Gerade die gastronomischen Angebote und auch die Tourist-Information sorgen für hohe Attraktivität.

Wie ist die verkehrliche Anbindung am Bahnhof?
Für Rad- und Bahnfahrer ist sie sicherlich deutlich besser als an unserem früheren Standort im Bürger- und Rathaus. Und auch von den Autofahrern werden wir mittlerweile besser wahrgenommen.

Und zum Schluss ein Fazit nach einem Jahr: Daumen hoch oder Daumen runter?
Daumen hoch! Der Umbau des Bahnhofs ist gut gelungen. Der Weg, den wir gegangen sind, war auf jeden Fall richtig.

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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