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Bonn: 25 Jahre Deutsches Komitee für UNIFEM/UN Women

Pressemeldung vom 2. Dezember 2016, 09:42 Uhr

Mit einer Festveranstaltung im Kunstmuseum Bonn am Donnerstag, 1. Dezember, haben die Stadt Bonn und das Deutsche Komitee für UNIFEM/UN Women das 25-jährige Bestehen der Organisation gefeiert. Außerdem zeichneten das Komitee und die Stiftung Apfelbaum gemeinsam die Initiative „Empowerment von Frauen und Gleichstellung der Geschlechter in fragilen Staaten“ des UN Women Fund for Gender Equality für ihre Arbeit für die Gleichstellung der Geschlechter aus.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung nahm Elisa Fernandez, Chief of the UN Women Fund for Gender Equality, an. Sie betonte die Wichtigkeit der Teilnahme von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen: „Es ist wichtig, dass sich die Regierungen der Barrieren, mit denen Frauen konfrontiert sind, bewusst werden, um die volle Einbeziehung von Frauen in Wirtschaft und Politik zu ermöglichen.“ Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen der Bundesstadt Bonn: „Ich freue mich sehr, dass der heutige Abend nicht nur das Jubiläum feiert, sondern auch in guter Tradition diejenigen würdigt, die sich für Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen einsetzen. Die Stiftung Apfelbaum und UN Women Nationales Komitee Deutschland zeichnen beispielhafte Projekte aus, die oftmals nicht nur das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit unterstützen, sondern vielfach auch andere Nachhaltigkeitsziele.“ Karin Nordmeyer, Vorsitzende des Deutschen Komitees, blickte auf die Geschichte von UN Women und präsentierte Höhepunkte aus einem Vierteljahrhundert ehrenamtlichen Engagements für Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter: „Mit unseren Gründerinnen und Wegbegleiterinnen blicken wir dankbar zurück auf viele gelungene Schritte während des 25-jährigen gemeinsamen Weges zur Durchsetzung der Frauenrechte.“ Anneliese Müller ermöglichte den Blick auf UNIFEM und zeigte die Hindernisse des ehrenamtlichen Engagements auf. „Die Regierungen zahlen nur freiwillige Beiträge, viel zu wenig für die Aufgabe, die Bedeutung der Frauen für die Entwicklung ihrer Länder durchzusetzen“, so Müller. In ihrem Festvortrag machte Eva Welskop-Deffaa, Ministerialdirektorin a.D. und ver.di-Bundesvorstand, die Bedeutung des Change-Prozesses von UNIFEM zu UN Women aufmerksam: „Es ist ein historischer Glücksfall, dass der Wandel von UN Women so rasch und erfolgreich fortgeschritten ist.“ Hintergrund UN Women und UN Women Nationales Komitee Deutschland UN Women Nationales Komitee Deutschland ist ein gemeinnütziger deutscher Verein und eines von weltweit 15 Nationalen Komitees, die auf Länderebene die Arbeit von UN Women unterstützen. UN Women wurde 2010 gegründet und ist die führende Einheit der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen einsetzt. Die Arbeit von UN Women beruht auf der Überzeugung, dass jede Frau das Recht auf ein Leben frei von Diskriminierung, Gewalt und Armut hat. Weitere Informationen unter http://www.unwomen.de (Nationales Komitee) und http://www.unwomen.org.

Quelle: Stadthaus

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