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Bonn: Bundeskunsthalle zeigt Werke von Gregor Schneider

Pressemeldung vom 1. Dezember 2016, 16:47 Uhr

Die Bundeskunsthalle zeigt ab Freitag, 2. Dezember, bis zum 19. Februar 2017 Arbeiten des Künstlers Gregor Schneider unter dem Titel „Wand vor Wand.“ Im Jahr 2001 ist er für sein bekanntestes Werk „Totes Haus u r“ auf der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden.

Gregor Schneider, geboren 1969, ist ein international bedeutender Künstler, dessen Arbeiten regelmäßig zu intensiven und auch kontroversen Auseinandersetzungen führen. Seine Werke in unterschiedlichen Medien bilden einen großen Zusammenhang, der die neuere Geschichte Deutschlands mit den Un-Orten der persönlichen Existenz überkreuzt. Mitte der 1980er Jahre begann er, in vorhandene Räume die gleichen Räume noch einmal einzubauen. Inzwischen hat er ein umfangreiches Werk räumlicher Konstruktionen geschaffen, mit denen er alltäglichen Orten ihre Vertrautheit entzieht. Für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle entwirft Schneider einen Ausstellungsparcours seiner wichtigsten Werke: Einzelnen Malereien (1982 bis 1985) und der Dokumentation von frühen Aktionen (1984 bis 1985) schließen sich vollständige, aus „Haus u r“ ausgebaute Räume und neuere Arbeiten mit kulturell und geschichtlich bedeutsamen Gebäuden sowie Filme, verdoppelte Skulpturen und mit Personen inszenierte Situationen an.

Quelle: Stadthaus

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