Energiewechsel

Bonn: Die MS Wissenschaft lädt zur Diskussion über die „Zukunftsstadt“ ein

Pressemeldung vom 6. Juli 2015, 08:58 Uhr

ib Bonn – Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht auf seiner großen Tour durch 40 Städte in Deutschland und Österreich vom 3. bis 6. Juli auch in Bonn Station. Exponate an Bord des Frachtschiffs zeigen aktuelle Forschung zum Thema „Zukunftsstadt“, dem Motto des Wissenschaftsjahres 2015.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch stellte bei einem Pressetermin auf der MS Wissenschaft den Bonner Beitrag zum Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vor: „Uns geht es um die Entwicklung von der ehemaligen Hauptstadt zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Bundesstadt Bonn 2030+. Mit diesem Motto haben wir uns für den Wettbewerb ‚Zukunftsstadt‘ beworben und sind ausgewählt worden, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Leitbild für Bonn zu entwickeln.“ Dazu werden sich 300 repräsentativ ausgewählte Bonnerinnen und Bonner im Rahmen eines Bürger-Zukunftsforums in drei geplanten Workshops ab Herbst 2015 austauschen und Lösungsansätze entwickeln. Die wissenschaftlichen Partner zur Durchführung der Workshops sind das Geographische Institut der Universität Bonn und „IKU – Die Dialoggestalter“ aus Dortmund. Der General-Anzeiger begleitet den Bonner Beitrag als Medienpartner. Nimptsch bedankte sich beim Ministerium für die finanzielle Förderung im Rahmen des Wettbewerbs. 1,75 Millionen Euro stellt das BMBF dafür insgesamt bereit, pro Bewerbung können maximal 35 000 Euro formell beantragt werden. Die Ausstellung auf der MS Wissenschaft Auf der MS Wissenschaft geht es dieses Jahr um Mobilität und Vernetzung, Energie und Klima, aber auch um Natur in der Stadt, um neue Wohnformen und soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. Dabei ist an vielen Ausstellungsexponaten die Kreativität der Besucherinnen und Besucher gefragt: Sie können an Modellen ihr Haus oder ihre Stadt der Zukunft selbst gestalten, und erfahren, wie Technik dabei hilft, einen Verkehrsinfarkt zu vermeiden oder warum es ökologisch sinnvoll sein kann, mitten in der Stadt neue Hochhäuser zu bauen. Kinder lernen auf spielerische Weise, wie sich Fuchs, Hase und Co. dem Leben in der Stadt anpassen. Die Ausstellung wird für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen. Am Freitag, 3. Juli, kann das Schiff am Brassertufer auf Höhe der Oper von 15 bis 19 Uhr besucht werden. Am Wochenende und am Montag, 4. bis 6. Juli, steht es Besuchern jeweils von 10 bis 19 Uhr offen. Der Eintritt ist frei. Das Konzept der MS Wissenschaft Konzipiert und umgesetzt wurde die Ausstellung „Zukunftsstadt“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Wissenschaft im Dialog (WiD). Die Exponate werden von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie von DFG-geförderten Projekten, Hochschulen und weiteren Partnern zur Verfügung gestellt. Die Niederösterreichische Landesregierung ermöglicht den Aufenthalt in Österreich. Das Wissenschaftsjahr 2015 Teil des Wissenschaftsjahres ist der Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das BMBF ausgerufen hat. 52 ausgewählte Kommunen werden dabei unterstützt, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und der Wissenschaft eine nachhaltige und ganzheitliche Vision für ihre Stadt, ihren Stadtteil oder ihren Landkreis zu entwickeln. Mit bis zu 35 000 Euro pro Stadt werden der Dialog und die Moderation zwischen Verwaltung, Bürgern und Wissenschaft finanziert. In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Quelle: Bonn – Presseamt

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