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Bonn: Kommunale Wirtschaftsförderer beraten über Zukunftsstrategien für den Wirtschaftsstandort NRW

Pressemeldung vom 12. Juli 2011, 08:45 Uhr

ib Bonn – Rund 100 Fachleute aus Kommunen und
Wirtschaftsförderungseinrichtungen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben
im Rahmen eines Kongresses in Bonn über eine zukunftsfähige
Mittelstandspolitik und den sich verschärfenden Fachkräftemangel
beraten. Der Kongress wurde ausgerichtet von der ?Kommunalen
Wirtschaftsförderung NRW?, dem Zusammenschluss aller
Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Städte, Kreise und Gemeinden des
Landes Nordrhein-Westfalen. Auch die Wirtschaftsfördergesellschaften
sind mit dem Verband der Wirtschaftsförder- und
Entwicklungsgesellschaften (VWE) beteiligt.

Der Vorstandsvorsitzende der „Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW“, der
Hagener Oberbürgermeister Jörg Dehm, begrüßte, dass Wirtschaftsminister
Harry Voigtsberger an dem Kongress teilgenommen hat: „Es ist gut, dass
das Land in der Standortpolitik eng mit den Kommunen zusammenarbeiten
will. Denn Nordrhein-Westfalen wird sich als Wirtschaftsstandort im
globalen Wettbewerb der Regionen nur behaupten können, wenn die
Verantwortlichen auf allen politischen Ebenen an einem Strang ziehen
– und zwar in dieselbe Richtung.“
In dem sich verschärfenden Fachkräftemangel sehen die kommunalen
Wirtschaftsförderer eine ernste Gefahr für die Zukunftsperspektiven
insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen in Nordrhein-Westfalen.
„Vielen Firmen fällt es gerade in der derzeitigen Boomphase zunehmend
schwer, offene Stellen mit qualifizierten Kräften zu besetzen. Das gilt
vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die bei potenziellen
Mitarbeitern nicht so bekannt sind wie mancher große Konzern“, erklärte
Dehm.
Deshalb setzten sich die kommunalen Wirtschaftsförderer bei ihrem
Kongress in Bonn zum einen mit der aktuellen Situation auf dem
Arbeitsmarkt auseinander und berieten zum anderen darüber, welchen
Beitrag die Kommunen und ihre Wirtschaftsförderer dazu leisten können,
damit Unternehmen in der Region zielgerichteter als bisher
qualifizierte Arbeitskräfte, aber auch Schüler und Studierende als
Fachleute der Zukunft für sich gewinnen können.
„Gerade bei jungen Menschen sehen wir noch große Potenziale, die nicht
ungenutzt bleiben dürfen“, erklärte Jörg Dehm. „Um dem Fachkräftemangel
wirksam zu begegnen, wird es in Zukunft auf eine intensivere Vernetzung
zwischen der Wirtschaft auf der einen Seite und Schulen, Hochschulen
und anderen Ausbildungsstätten auf der anderen Seite ankommen“, so
Dehm. „Die Kommunen und ihre Wirtschaftsförderer können aufgrund ihrer
Ortsnähe und der guten Kenntnis von Betrieben, Institutionen und
handelnden Personen in den Städten, Kreisen und Gemeinden eine wichtige
Mittlerfunktion einnehmen.“

Quelle: Bonn – Presseamt

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