Energiewechsel

Bonn: Vom 1. bis 3. Oktober 2011 ist Deutschland zu Gast in Bonn

Pressemeldung vom 8. Juli 2011, 13:41 Uhr

Tag der Deutschen Einheit und Nordrhein-Westfalen-Tag werden erstmals
gemeinsam gefeiert – 3,5 Kilometer langes Veranstaltungsgelände

ib Bonn – Ein solches Fest hat es noch nicht gegeben: Bonn ist von
Samstag, 1. Oktober, bis Montag, dem 3. Oktober 2011, dem Tag der
Deutschen Einheit, Gastgeberstadt des Deutschlandfestes 2011. Erstmalig
wird dabei der Tag der Deutschen Einheit mit dem
Nordrhein-Westfalen-Tag verbunden. Nordrhein-Westfalen und die
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als Präsidentin des Bundesrates
haben alle Bundesländer und die Verfassungsorgane des Bundes zum
traditionellen Einheitsfest nach Bonn eingeladen. „Darüber freuen wir
uns sehr“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bei einer
Pressekonferenz mit Angelica Schwall-Düren, Ministerin für
Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, in Bonn. „Ich
danke dem Land, dass es dieses ganz besondere Fest in Bonn feiert.“
Nimptsch kündigte den Besucherinnen und Besuchern an: „Wie an diesen
drei Tagen haben Sie Bonn noch nie erlebt!“ Die Adenauerallee wird zur
Ländermeile und zur Zeltstadt und lädt zum Bummel von Rostock bis
Starnberg ein. Auf der Hofgartenwiese der Universität Bonn, dem
einstigen Schauplatz mancher Großdemonstration, steht die Demokratie im
Zentrum: Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat, der Landtag, alle
NRW-Ministerien werden präsent sein. Dort zeigt sich auch das
„Gastgeberland Nordrhein-Westfalen“ von seiner schönsten Seite.
Bonn wird die Gelegenheit nutzen, sich in seiner ganzen, oft kaum
bekannten Vielfalt vorzustellen, kündigte Nimptsch an: Die UNO-Stadt,
die große Stadt für Forschung und Wissenschaft, den starken Standort
für innovative Unternehmen – und selbstverständlich die schöne
Stadt am romantischen Rhein, die Hüterin des Beethovenerbes, der Ort
faszinierender Museen: „Bonn ist eine junge und eine wachsende Stadt,
in der das Prinzip „umsonst und draußen“ Hochkonjunktur hat“, sagte
Nimptsch.
Bonn wird sich auch als Ort zeigen, in dem die erfolgreichste
Demokratie auf deutschem Boden ihren Ausgangspunkt hatte. Die Häuser,
in denen die deutsche Nachkriegsgeschichte geschrieben wurde, stehen
offen: Palais Schaumburg, Kanzleramt, sogar die Villa Hammerschmidt,
der Bonner Sitz des Bundespräsidenten.
Das Staatsoberhaupt öffnet sein Haus für zwei Tage, und am Samstag, 2.
Oktober, gibt es aus Anlass des Weltkindertages ein großes
Familienfest, das er auch selbst mit seiner Familie besuchen wird.
Nimptsch dankte schon heute zahlreichen Unternehmen und
Wissenschaftseinrichtungen, dem Einzelhandel der Bonner Innenstadt, den
Kirchen, Vereinen, Institutionen, auch den Ämtern der Stadtverwaltung
für die besondere Anstrengung und Unterstützung. 14 Unternehmen haben
der Stadt Bonn bis heute ein Sponsoringengagement beim Deutschlandfest
zugesagt, ließ Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe, Projektleiterin
auf Bonner Seite, wissen. Nimptsch: „Sie alle tragen dazu bei, dass
dieses Fest als Chance für Bonn genutzt wird, die es buchstäblich nur
alle Jubeljahre gibt.“
Eine solche Veranstaltung erfordert eine immense Logistik, von der
Verkehrslenkung über die gastronomische Versorgung bis hin zur
Sicherheit. Für all diese Fragen arbeiten seit Monaten Arbeitsgruppen
zusammen, in denen alle Beteiligten sich abstimmen und optimale
Lösungen suchen.
Höchste Priorität hat das Thema Sicherheit auf dem 3,5 Kilometer langen
Veranstaltungsgebiet. Dabei arbeitet die Stadt mit der Staatskanzlei
NRW, der Bundespolizei, der Polizei NRW, dem Feuerwehr- und
Rettungsdienst der Stadt, der Deutschen Bahn AG sowie dem
Stadtordnungsdienst zusammen.
Anhand der Kriterien, die die Arbeitsgruppe aufgestellt hat, hat eine
erfahrene Agentur (im Auftrag der Staatskanzlei) einen Entwurf des
Sicherheitskonzeptes erstellt. Er wird derzeit von den Mitgliedern der
Arbeitsgruppe geprüft und anschließend der Stadt Bonn zur Genehmigung
vorgelegt.
Den Veranstaltern sei es ein großes Anliegen, das Fest besonders für
junge Leute und Familien attraktiv zu machen, sagte Victoria Appelbe.
Auch die Barrierefreiheit sei wichtig und werde berücksichtigt, u.a.
mit Ruhebereichen in der Innenstadt, mit speziellem einheitlichem Boden
bei den Präsentationsflächen auf der Hofgartenwiese oder mit guter
Sicht auf die Hauptbühne. Den Anforderungen der Nachhaltigkeit werde
Rechnung getragen, u.a. mit umfangreichen ÖPNV-Angeboten und mit einem
möglichst hohen Anteil an Mehrweggeschirr bei der zusätzlichen
Gastronomie.
Hier eine Auswahl aus der Vielzahl der Programmangebote:
Bühne frei für Beethoven: Jugendtalente musizieren am Samstag, 2.
Oktober, überall in der Stadt
Die Eröffnungsveranstaltung auf der Bühne auf dem Münsterplatz am
Samstagabend: Die Gastgeber NRW und Bonn begrüßen alle deutschen Lande
Das Familienprogramm im herrlichen Park der Villa Hammerschmidt –
ein Geschenk des Bundespräsidenten.
Die Bühne des WDR am Markt mit einem bunten Programm und herausragenden
Künstlern – und natürlich mit der Maus.
Das Chorfest im Klanggrund vor dem Bonner Hauptbahnhof.
Die „Blaulichtmeile“ und die Meile des vorbildlichen Ehrenamts am
Rheinufer.
Ein langer Einkaufsabend in der Innenstadt am Samstag sowie ein
verkaufsoffener Sonntag
Das Konzert des Dohnányi-Orchesters Budafok aus Partnerstadt des
Stadtbezirks Bonn, Budapest, am 3. Oktober in der Aula der Universität,
das von der Deutschen Postbank AG gesponsert
Drei Konzerte des internationalen Beethovenfestes als Teil des
Deutschlandfestes
Die WDR-Big Band und Wolfgang Niedecken mit „Deutschlandlieder“ am
Montagabend, 3. Oktober, auf der Münsterplatzbühne – ein Geschenk
des WDR.
Der ökumenische Festgottesdienst in der Kreuzkirche und der
anschließende Festakt am 3. Oktober im alten Plenarsaal, dem lichten
Behnischbau am Rhein – beides wird im Fernsehen übertragen
Die Festparade „Typisch Deutschland“ am Montagnachmittag durch die
Festmeilen in Bonn.
Kirchen und kirchliche Wohlfahrtsverbände haben Informationen und
Plätze der Besinnung an verschiedenen Standorten im Angebot
Das Programm wird nach und nach im Internet veröffentlich, die eigens
für das Deutschlandfest eingerichtete Seite www.bonn2011.de ist jetzt
am Netz.

Quelle: Bonn – Presseamt

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