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Bottrop: Bottrop muss kurzfristig 150 Flüchtlinge aufnehmen

Pressemeldung vom 21. Juli 2015, 15:41 Uhr

Unterbringung bis auf Weiteres in der Albrecht-Dürer-Schule

Die Stadt Bottrop muss kurzfristig 150 Flüchtlinge aufnehmen. Eine entsprechende Mitteilung hat gestern nachmittag (20. Juli) die Stadtverwaltung überraschend erhalten. Städtische Dienststellen arbeiten seither mit Unterstützung des Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes, der Polizei und der (Freiwilligen) Feuerwehr daran, die Unterbringung der Flüchtlinge, die ersatzweise nach Bottrop (wie in andere Großstädte im Ruhrgebiet) zur Erstaufnahme kommen, vorzubereiten. Die Flüchtlige werden bis auf Weiteres jeweils für einige Tage in der ehemaligen Albrecht-Dürer-Schule untergebracht und von dort aus dann zu den Verbleiborten weitergeleitet. Die Schulnutzung ist notwendig, da für die große Zahl der Ankommenden keine anderen Räumlichkeiten mehr frei sind, da alle sonstigen Kapazitäten durch die bisherigen Flüchtlingszuweisungen ausgeschöpft sind. Oberbürgermeister Bernd Tischler betont: „Das ist eine große Herausforderung für die Stadt, der wir uns aber stellen wollen.“ Bedanken will sich Bernd Tischler bei allen Kräften, die vor Ort für einen schnellen und reibungslosen Einsatz gesorgt haben. Und: „Ein besonderer Dank geht auch an die katholische Kirchengemeinde St. Michael, die uns Räume zur Verfügung gestellt hat, und an die Flüchtlinge, die zurzeit im Borsigweg untergebraucht sind. Sie haben tatkräftig mit Hand angelegt und bei der Herrichtung der Schule mit angepackt.“

In der Schule an der Glückaufstraße werden die ankommenden Flüchtlinge zunächst vorläufig registriert, gesundheitlich untersucht und dann verpflegt, was im Pfarrsaal der gegenüber liegenden katholischen Kirche St. Michael stattfinden soll. Bei dieser Begleitung sind vor allem Kräfte des Sozial- und des Gesundheitsamtes sowie zunächst der Feuerwehr und des Roten Kreuzes im Einsatz.

Weitere Hilfestellung aus der Bürgerschaft sind derzeit nicht notwendig, wird von der Stadtverwaltung betont. „Sollte jemand aber doch Sachspenden wie Spielzeug etwa abgeben wollen, so gibt es eine zentrale Anlaufstelle“, erläutert der Erste Beigeordnete Paul Ketzer als Leiter des „Stabes für außergewöhnliche Ereignisse“. Die Anlaufstelle liegt der Schule ebenfalls direkt gegenüber in Räumlichkeiten der Gemeinde St. Michael: Es ist die Caritas-Stöberstube an der Glückaufstraße 5a im Pfarrheim St. Michael. Ansprechpartner dort sind Angelika Schwarzer, Anne-Katrin Rosche und Kai Mock zu den Öffnungszeiten von montags bis freitags zwischen 9.30 und 14.45 Uhr. Absprachen sind auch möglich unter Tel.: 37 56 915 oder per Mail (zarbo-caritas@web.de).

Quelle: Pressestelle der Stadt Bottrop

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