Energiewechsel

Bottrop: Jüdische Geschichte und Kultur sind eindrucksvoll dokumentiert

Pressemeldung vom 3. Januar 2013, 08:55 Uhr

Stadtarchiv lädt zu einer Fahrt zum Jüdischen Museum Dorsten ein

Seit 1996 wird der 27. Januar in Deutschland offiziell als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, als so genannter „Holocaust-Gedenktag“, begangen. Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von russischen Soldaten befreit. Auschwitz steht wie kein anderes Konzentrationslager als Symbol für den millionenfachen Mord vor allem an Juden, aber auch an anderen Volksgruppen. Auch in Bottrop wird dieses Thema nicht vergessen.

So bietet das Bottroper Stadtarchiv am Sonntag, dem 27. Januar, eine Fahrt zum Jüdischen Museum in Dorsten an. Während einer fachkundigen Führung wird den Besuchern das Museum, in dem jüdische Geschichte und Kultur eindrucksvoll dokumentiert werden, näher gebracht. Zudem werden beispielhaft jüdische Lebenswege anhand von Lebensgeschichten westfälischer Juden vom Mittelalter bis zur Gegenwart vorgestellt.

Ein besonderes Exponat der Dauerausstellung ist der so genannte „Bottroper Bücherfund“, ein im Jahr 1989 entdeckter Weidenkorb mit ca. 150 jüdischen Büchern und Zeitungen, der Jahrzehnte lang auf dem Dachboden des Hauses in der Kirchhellener Straße 46 lag, in dem die Familie Dortort lebte. Einzig der Sohn Josef überlebte den Holocaust, während seine Familienangehörigen deportiert und ermordet wurden.

Eine vorherige Anmeldung für diese Fahrt ist im Stadtarchiv erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (Tel.: 0 20 41/ 70 37 54). Hier erhalten Interessierte auch nähere Informationen zur Fahrt, die mit dem ÖPNV erfolgt.

Quelle: Pressestelle der Stadt Bottrop

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis