Energiewechsel

Bottrop: Sprint und Tatoos sind ihre Leidenschaft

Pressemeldung vom 15. Juli 2011, 12:57 Uhr

Janin Lindenberg testet sich am 15. Juli im Jahnstadion auf 200 Meter

Der deutsche Shootingstar über 400-Meter Janin Lindenberg will am Freitag (15. Juli) ihre Schnelligkeit über die halbe Stadionrunde zur Gala testen. Die 24-Jährige wird immer öfter zu großen internationalen Wettkämpfen eingeladen, ist also eine der besten deutschen Läuferinnen und auf dem Weg zur Weltspitze. Auch bei der „BottropGala“ im Jahnstadion will die hübsche Sprinterin dies unter Beweis stellen.

Die deutsche Meisterin steigerte auf ihrer Paradestrecke in Regensburg ihre Bestzeit auf 51,97 Sekunden. Mit ihrem jüngsten Leistungssprung bestätigte sich, dass der Wechsel von Berlin zum Magdeburger Trainer Marco Kleinsteuber genau richtig war. Ein Erfolgsgeheimnis ist ihr austrainierter Körper. „Ich bin unglaublich leicht geworden und habe die körperliche Grundlage extrem verbessert“, sagt die schlanke Athletin in einem Interview, „ich bringe jetzt nur noch wenig passive Masse in den Wettkampf, sondern aktive, stabile Masse.“ In ihrer neuen Sportheimat werde viel Wert auf Biomechanik und Physiotherapie gelegt. Die amtierende deutsche Meisterin und Hallenmeisterin vom SC Magdeburg wurde im Winter bei der Hallen-EM Fünfte, mit der Staffel gewann sie letztes Jahr zur EM sogar Silber.

Auf der Stadionkurve gegen eine starke Konkurrenz

Beim Leichtathletik-Meeting in Bottrop stellt sich Janin den schnellen Sprinterinnen vor allem aus den USA. Die 22-jährige Tiffany Townsend ist eine Top-Athletin über 100 und 200 m, wurde vor drei Jahren Fünfte der Junioren-WM. ChaRonda Williams ist sehr vielseitig und hat in diesem Jahr über 400 m bereits 52,71 s vorgelegt, kann aber auch über 200 und 100 m Superzeiten vorweisen. Vielleicht können beide die Deutsche zu einer neuen Bestzeit “ jagen“.

Nicht nur das Sprinten, auch Tattoos sind ihre Leidenschaft

Janin Lindenberg hat auch eine andere Leidenschaft. Die hübsche Polizeimeisterin sagt über sich: „Ich war früher eine Chaotin….“ Wie einst als „Rockerin“ bezeichnet sich die 1,75 Meter große Langsprinterin immer noch, aber sie sei jetzt ruhiger geworden. Glaube, Liebe, Hoffnung – das steht links über ihrer Hüfte als Tatoo. Werte, an denen sie sich orientiert auf ihrem Weg nach ganz oben. „Die Bilder sind Zeichen eines Lebensabschnitts von mir und eine Art Talisman“, erklärt Janin ihre Tatoos und gibt zu: „Danach kann man süchtig werden. Hast du erst einmal eins, willst du immer mehr. Bei mir sind nur die Arme und Beine tabu, das finde ich als Frau nicht schön.“

Quelle: Pressestelle der Stadt Bottrop

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