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Bottrop: Trauungen ab Mai an St. Liebfrau

Pressemeldung vom 19. Januar 2017, 16:02 Uhr

Im Zuge der anstehenden Renovierung des Rathauses benötigt auch das Standesamt neue Räumlichkeiten. Mit dem zur Zeit freien Pastoratsgebäude nahe der Kirche St. Liebfrauen an der Ecke Nordring/Barbarastraße ist die Stadtverwaltung nun fündig geworden.

Nach Fertigstellung notwendiger Umbau- und Ausstattungsarbeiten sowie der Herstellung der Zugänglichkeit des Gebäudes für Behinderte plant das Standesamt, kurz nach den Osterferien in der Zeit vom 25. bis 27. April den Umzug durchzuführen und wird daher in dieser Zeit nicht geöffnet haben. Entsprechend kann das Standesamt im Rathaus bis zum 24. April aufgesucht werden, ab dem 28. April im ehemaligen Pastoratsgebäude. Die zunächst letzte Eheschließung findet am 13. April im Rathaus statt, die erste nach dem Umzug ist am 2. Mai möglich.

Das Gebäude stammt aus den Jahren 1908/1909 und wurde zeitgleich mit der Kirche fertig gestellt. Es wurde in der Vergangenheit mit seinem Sitzungsraum für die Pfarrverwaltung und als Pfarrbüro genutzt. Außerdem war dort die Wohnung des Pfarrers und zusätzlicher Wohnraum für mehrere Kapläne. Bis kurz vor dem Zweiten Weltkrieg war es nämlich üblich, dass mehrere Kapläne „ihre Füße unter Pfarrers Tisch stellten“.

Gesucht wurde seitens der Stadtverwaltung ein Gebäude, das hinsichtlich des Ambientes entsprechend repräsentativ ist und gleichzeitig die Anforderungen an die Aufgaben, die im Standesamt erledigt werden, erfüllt. Offizielle Adresse des Standesamtes ist für die Übergangszeit „An Liebfrauen 8“. Die bisher üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes ändern sich nicht. Sie lauten: werktags vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr, zusätzlich Montag- und Dienstagnachmittag von 14 bis 16 Uhr und Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

Das auch von außen ansprechende Gebäude an der Liebfrauen-Kirche bietet in seinem Innern genügend Platz für Büros und einen Trauraum, so dass für die Dauer von mindestens eineinhalb Jahren den Brautpaaren eine gute Alternative geboten werden kann. Für Fotos nach der Trauung steht sogar eine Gartenfläche mit altem Baumbestand zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle der Stadt Bottrop

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