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Bottrop: Winter bringt Frostschäden an Straßen und Wegen

Pressemeldung vom 22. Januar 2013, 15:31 Uhr

Stadtverwaltung bittet um Geduld und richtige Verhaltensweisen

Die Mitarbeiter der Straßenunterhaltung des städtischen Tiefbauamtes sind aktuell im Dauereinsatz. Nicht nur die Aufgaben im Zuge des Winterdienstes, vor allem die nun vermehrt auftretenden Frostschäden, die sich in den Straßen und Gehwegen abzeichnen, verlangen das ganze Engagement der städtischen Mitarbeiter.

Im Tiefbauamt stapeln sich nach Mitteilung der Stadtverwaltung die Arbeitsaufträge. Nicht nur die städtischen Straßenbegeher, sondern auch besorgte Bürger melden immer mehr Bereiche, in denen sich Pflastersteine oder Gehwegplatten anheben, die besonders für Fußgänger gefährliche Stolperfallen darstellen können. Grund ist der Dauerfrost, der die im Boden enthaltene Feuchtigkeit gefrieren lässt und damit die Steine aus ihrer Bettung hebt.

Zwar zeigt nach Auskunft des Tiefbauamtes die Erfahrung, dass sich viele Platten wieder setzen, wenn sich der Frost aus dem Boden zurückgezogen hat. Jedoch müssen alle dann noch verbliebenen Schadstellen nach und nach repariert werden. Doch schon jetzt haben die Bautrupps Mühe, alle aktuellen Schadstellen zumindest provisorisch zu reparieren oder abzusperren.

Eine Mitschuld an den Schäden hat nach Erkenntnissen der Fachleute auch der intensive, obwohl verbotene Einsatz von Streusalz. Der Grund: Das Salz gelangt durch die Fugen auch unter die Gehwegplatten und taut im Randbereich den Boden auf. Die Folge: Die Platten liegen nicht mehr gleichmäßig auf und „kippeln“ beim Begehen. Später gefriert das Wasser wieder und erzeugt neue Schäden. Statt Streusalz sollten, wie auch in der Ortssatzung vorgeschrieben, abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt, Granulat oder Asche verwendet werden, betont die Stadtverwaltung. Verschärft werde die Situation noch, wenn Autofahrer auf den Bürgersteigen parkten und dabei Gehwegplatten kaputtgefahren würden.

Das Tiefbauamt bittet um Vorsicht auf entsprechenden Gehwegen sowie um Verständnis, dass die Reparaturarbeiten nur bei wärmerem Wetter zum Erfolg führen und bei der Vielzahl der Fälle Zeit für die Ausbesserungen notwendig ist, um Geduld.

Quelle: Pressestelle der Stadt Bottrop

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