Energiewechsel

Burscheid: Vorsicht bei der traditionellen Silvesterknallerei

Pressemeldung vom 21. Dezember 2016, 16:06 Uhr

Unfälle und Sachbeschädigungen können vermieden werden, wenn man beim Abbrennen des Feuerwerks mit der nötigen Sorgfalt vorgeht. „Die Gefahren sind nicht zu unterschätzen“, erklärt Ordnungsamtsleiter Christoph Haendeler. „Aber nicht nur gesundheitliche Schäden sind zu beklagen, auch kranke und ältere Menschen haben unter den durch Kracher, Böller und Raketen verursachten Lärm zu leiden. Nicht selten entstehen durch Feuerwerkskörper auch Brände mit hohem Sachschaden“. Böllern nur Silvester erlaubt Feuerwerkskörper dürfen nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern abgebrannt werden. Auch grundsätzlich ist das Zünden von Feuerwerkskörpern an Bedingungen geknüpft. Darauf macht das städtische Ordnungsamt aufmerksam. So sollten beispielsweise Knaller, Raketen etc. nur in deutlichem Abstand zu Zuschauern/Zuschauerinnen oder Kraftfahrzeugen gezündet werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass eine Rakete nicht auf Balkon, Terrasse oder Schuppen usw., auf denen ggfs. brennbare Gegenstände gelagert sind, landet und die Gegenstände anzündet. Die gezielte Ausrichtung von Feuerwerk auf Menschen, Tiere und Gebäude ist absolut verboten. Warnung vor nicht in Deutschland zugelassenen Feuerwerkskörpern „Gefahren gehen aber nicht immer vom Verhalten des Verbrauchers aus, sondern häufig von Feuerwerkskörpern, die in Deutschland nicht zugelassen sind, weil sie nicht den Sicherheitsanforderungen genügen“, warnt Ordnungsamtschef Haendeler. Diese Anforderungen legt das Bundesamt für Materialforschung- und prüfung (BAM) fest. In Deutschland darf nur von der BAM zugelassene Pyrotechnik der Kategorie 1 (z. B. Knallerbsen und Wunderkerzen) und 2 (z.B. Böller und Raketen) verkauft werden. Feuerwerkskörper der Kategorie 2 dürfen ab dem 18. Lebensjahr gekauft und abgebrannt werden.

Quelle: Stadt Burscheid

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