Energiewechsel

Detmold: Schüler komponieren und improvisieren

Pressemeldung vom 5. Juli 2011, 14:37 Uhr

Gesprächsmatinee in der Johannes-Brahms-Schule

Am Sonntag, den 10. Juli, findet morgens um 11 Uhr in der Aula der Johannes-Brahms-Schule, Woldemarstraße 23 eine Matinee statt, in der Schülerinnen und Schüler ihre eigene Musik vorstellen. Die meisten Stücke sind zu Kompositionen ausgearbeitet und niedergeschrieben, bei anderen entfalten die jungen Künstler ihr Improvisationstalent.

Die beiden jüngsten Musiker an diesem Vormittag sind Lucas und Marwin. Der eine wird über den Blues „Rolling Bones“ improvisieren, der andere ein eigenes Klavierstück vorstellen, das bisher noch ohne Titel ist. Ebenfalls für Klavier geschrieben ist der „Spring Sing Song“, den die 12jährige Annika beim diesjährigen XV. Landeswettbewerb NRW „Jugend komponiert“ eingereicht hatte.
Bereits erfolgreich bei solch einem Wettbewerb war Philipp Lojak mit seiner „Toccata nis-moll“ für Gitarre solo, die er bei dieser Matinee vorstellt: Die „Kinderlobby OWL“ hat ihn in diesem Jahr mit einem Sonderpreis für ein besonders gut gelungenes Instrumentalstück ausgezeichnet.

Das Saxophonensemble unter der Leitung von Piotr Techmanski tritt mit dem aktuellen Popsong „Firework“ auf. Das Arrangement ihres Lehrers lässt den Ensemblemitgliedern viel Platz für ausgedehnte Improvisationen, so wie es sonst eher bei Jazzstandards üblich ist.
Zum Abschluss der Veranstaltung erklingt das Wiegenlied „Schlafe, Jesu“ von Alexander Hohler. Der ehemalige Schüler der Johannes-Brahms-Schule stellte vor zehn Jahren bei einer solchen Matinee eine eigene Komposition vor. Inzwischen hat er sich an der Stella Academy und den Stage Holding Studios in Hamburg ausbilden lassen und ist heute ein gefragter Musicaldarsteller. Das Wiegenlied stammt aus einem größeren, noch unveröffentlichten Werk und ist eine besondere Kostprobe für das Publikum an „seiner alten“ Musikschule.

Während der Matinee ist für die Zuhörer genügend Gelegenheit, den jungen Komponisten/-innen Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee lässt es sich gut über die Freude am Komponieren, Improvisieren und Zuhören plaudern.

Quelle: Stadt Detmold

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