Energiewechsel

Detmold: Stadt Detmold stellt neues Messfahrzeug zur Geschwindigkeitsüberwachung vor

Pressemeldung vom 12. Juli 2016, 13:33 Uhr

Kita-Kinder danken Autofahrern für ihre Rücksichtnahme

Die Erleichterung war den Autofahrerinnen und Autofahrern anzusehen – nicht weil sie zu schnell, sondern weil sie ordnungsgemäß gefahren sind, wurden sie von der Polizei angehalten. So wartete auch kein Blitzerfoto auf sie, sondern ein selbstgemaltes Bild von den Kindern der Kita Jerxen-Orbke mit dem Satz „Danke, dass ihr langsam fahrt und an uns denkt“. Mit dieser besonderen Aktion an der Lageschen Straße hat die Stadt Detmold ihr neues Fahrzeug zur Geschwindigkeitsüberwachung in Betrieb genommen. „Mit dieser Aktion wollen wir auch zeigen, worum es eigentlich geht: die Sicherheit für diejenigen zu erhöhen, die im Straßenverkehr die Schwächsten sind – die Kinder“, erklärt Frank Hilker, der Kämmerer der Stadt Detmold. Zum Einsatz wird das neue Messfahrzeug daher verstärkt an Gefahrenschwerpunkten, zum Beispiel vor Kitas und Schulen kommen. Außerdem kann die Stadt Detmold jetzt mit dem eigenen Fahrzeug besser auf Hinweise von den Ortsbürgermeistern oder von Bürgerinnen und Bürgern reagieren, erläutert Hilker. Bislang war Detmold die einzige große kreisangehörige Kommune in OWL, die noch keine Geschwindigkeitsüberwachung vorgenommen hat. Dabei passieren ein Viertel der Unfälle in Lippe auf Detmolder Straßen. Der Hauptgrund für die Kollisionen ist zumeist überhöhte Geschwindigkeit.

„Die Stadt Detmold übernimmt damit jetzt den Staffelstab zur Verkehrsüberwachung vom Kreis Lippe“, sagt Olaf Stölting, Leiter des Detmolder Ordnungsamtes. Weiterhin wird zwar auch die Polizei Radarmessungen im Detmolder Stadtgebiet vornehmen, nicht aber der Kreis, der bislang die Aufgabe innehatte. Wo die Autofahrer mit Messungen durch die Stadt Detmold rechnen müssen, wird im Vorfeld veröffentlicht. Das Messfahrzeug wird von der Stadt Detmold für drei Jahre geleast, die Kosten betragen dafür 185.000 Euro. Ausgestattet ist es mit moderner Lasertechnik, so dass auch in Kurvensituationen Geschwindigkeitsmessungen möglich sind, erläutert Stölting. Nach Abzug der Personal- und Sachkosten ist mit einem Plus von rund 60.000 Euro im Jahr für die Stadtkasse zu rechnen. Eingesetzt wird das Fahrzeug regelmäßig von Montag bis Freitag, bedarfsorientiert sind auch Messungen an Samstagen und Sonntagen möglich. Die Messtellen werden unter www.detmold.de/blitzer veröffentlicht.

Quelle: Stadt Detmold

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