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DIE LINKE: Äbtissinnensteig: LINKE begrüßt Planungen für den Erhalt der alten Schule

Pressemeldung vom 27. April 2017, 14:40 Uhr

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt die Entwurfsplanungen für das alte Atelierhaus und das Grundstück am Äbtissinnensteig, die ihre Ansicht bestätigt, dass sich ein Erhalt des alten Gebäudes und die Schaffung von neuem Wohnraum nicht ausschließen. Der Mix aus dem alten Gebäude und moderner Bauweise hat seinen Reiz und fügt sich gut in die Umgebung ein. Allerdings hat der Planungsausschuss im März die Vermarktung nach dem Höchstpreisgebot beschlossen und damit die Entscheidung über das Atelierhaus in die Hände der Investoren gegeben.

„Dieser Beschluss muss geändert werden“, fordert Jürgen Zierus, für DIE LINKE in der BV VII. „Das beantrage ich für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung. Das Grundstück soll nur an einen Investor veräußert werden, der das darauf befindliche Gebäude erhält, saniert und dort eine kulturelle bzw. pädagogische Nutzung anbietet. Ich gehe von einer breiten Unterstützung für diesen Antrag aus, denn mittlerweile setzen sich viele Menschen in Steele für den Erhalt des alten Atelierhauses ein.“

Mit einem solchen Beschluss könnten die jetzt bekannt gewordenen Investorenpläne umgesetzt werden. Damit bliebe auch die Möglichkeit bestehen, das Atelierhaus weiter für die Flüchtlingshilfe zu nutzen und/oder einer zusätzlichen soziokulturellen Nutzung zuzuführen. Die Vorschläge der Flüchtlingshilfe Steele auf Unterbringung von Flüchtlingen und die der Gruppe ,Raumteilen‘ auf Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses sollten ernsthaft aufgegriffen und geprüft werden.

„Essen-Steele hat mit dem brutalen Umbau in den 70er/80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts weitgehend sein historisches Gesicht verloren“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Deshalb sollten die wenigen historischen Überreste möglichst erhalten bleiben. Natürlich braucht auch Steele neues Bauland. Aber das Grundstück am Äbtissinnensteig ist mit seinen 2.500 qm Fläche groß genug, um neben dem Atelierhaus zusätzliche Wohnbebauung zu ermöglichen. Dabei sollte es vorrangig um die Schaffung von sozialen Wohnraum gehen.“

Quelle: DIE LINKE

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