Energiewechsel

Dinslaken: Feiertage: Regeln bitte beachten

Pressemeldung vom 29. März 2017, 16:48 Uhr

In einigen Städten ist eine Diskussion entbrannt über die strikt einzuhaltenden Regeln an Karfreitag beziehungsweise Ostermontag. Gas-tronomie und Gewerbebetriebe möchten die Bestimmungen am liebsten aufgeweicht, wenn nicht beseitigt wissen. Denn an beiden Tagen gilt in Nordrhein-Westfalen das Feiertagsgesetz. Daran erinnert der kommunale Fachdienst Allgemeine Ordnung, Gewerbe und Verkehr.

An Feiertagen, heißt es im Gesetz, seien „alle öffentlich bemerkbaren Arbeiten, die geneigt sind, die äußere Ruhe zu stören“, verboten, es sei denn, Ausnahmen werden besonders erlaubt. Während der Hauptzeiten von Gottesdiensten sind öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und öffentliche Umzüge nicht statthaft, sofern sie nicht mit Gottesdiensten zusammenhängen. Unterhaltende Veranstaltungen ohne erkennbar höheres Interesse an künstlerischem, wissenschaftlichem oder volksbildendem Charakter sind nicht zulässig.

Besonders strikte Regeln gelten für Karfreitag. Sportveranstaltungen, einschließlich Pferderennen, Zirkusveranstaltungen, tänzerische oder artistische Darbietungen, Volksfeste, der Betrieb in Spielhallen und Wettbüros, musikalische oder in anderer Art unterhaltende Veranstaltungen mit Tanz sind untersagt. Das Verbot dauert bis Samstag vor Ostern um 6 Uhr. Gründonnerstag ist öffentlicher Tanz bereits ab 18 Uhr verboten. Gewerbetreibende sind gehalten, sich bei Bedarf in der Ordnungsbehörde, Telefon 0 20 64 / 6 62 20, zu informieren.

Vielfach besteht auch Unsicherheit, ob der Verkauf von Brötchen, Konditoreiwaren und bestimmte andere Warengruppen zulässig ist. Der Sonntagsverkauf ist jeweils auf den ersten Feiertag, also auf Ostersonntag, maximal auf fünf Stunden beschränkt. Das betrifft Verkaufsstellen, deren Kernsortiment zu einer oder mehreren der Warengruppen wie Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften und Brot- und Konditoreiwaren gehören. Ostermontag müssen Läden und Verkaufsstellen geschlossen bleiben.

Quelle: Stadt Dinslaken – Pressestelle

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