Energiewechsel

Dinslaken: Nachhaltigkeit: Stadt ist beispielshaft

Pressemeldung vom 14. Juli 2016, 14:00 Uhr

Wie kann der Gedanke der Nachhaltigkeit fest in den Strukturen der deutschen Bildungslandschaft verankert werden? Beim ersten nationalen Agenda-Kongress „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Berlin verliehen Professor Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommis-sion, Professor Dr. Verena Met-ze-Mangold, Auszeichnungen an 65 gute Beispiele gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung, darunter auch Dinslaken. Ministerin Johanna Wanka: „Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist. Das zeigen die ersten Auszeichnungen im Weltaktionsprogramm.“ Insgesamt 65 Lernorte, Netzwerke und Kommunen überzeugten die Fachjury mit ihren Bewerbungen. Diese Vorreiter leisten einen herausragenden Beitrag zum Umsetzen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Die Stadt beteiligt sich insbesondere im Rahmen der Lokalen Agenda 21 am Weltaktionsprogramm. Seit 1999 sind unterschiedliche Akteure untereinander vernetzt und arbeiten kontinuierlich stadtweit und erfolgreich.

Auf lokaler Ebene werden in Arbeitsgruppen und Netzwerken Projekte zur gemeinsamen Bildungsarbeit umgesetzt. Zentrale Koordinierungsstelle ist seit dem Jahr 2000 das städtische Agenda-Büro. Überregional wirkt Dinslaken in Netzwerken wie beispielsweise der Fairen Metropole Ruhr mit. Ziel ist, Selbstlernprozesse zu initiieren, wie in der Kita Villa Kunterbunt, und formelles Lernen zu unterstützen. 2013 wurde der Stadt offiziell das Label der UNESCO für nachhaltige Bildung und Entwicklung zuerkannt.

Quelle: Stadt Dinslaken – Pressestelle

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