Energiewechsel

Dinslaken: Sprengmittel – Funde melden

Pressemeldung vom 22. Juli 2015, 10:27 Uhr

Dinslaken. Wen brisante Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden, löst das nicht zwangsläufig eine Großaktion von Ordnungsbehörde, Polizei und Rettungsdiensten aus. Manches, was Bauarbeiter auf die Baggerschaufel bekommen oder Landwirte bei der Feldarbeit finden, wird ohne öffentliches Aufsehen vom zuständigen Kampfmittelräumdienst beseitigt, wie letztens eine 15 Kilo-Brandbombe, die bei den Arbeiten an der Osttangente in der Nähe der Bergerstraße gefunden wurde.

In diesem Zusammenhang erinnert der zuständige Fachdienst der Stadtverwaltung an die Verpflichtung der Bürger, Funde von Sprengmitteln (Bomben, Granaten und dergleichen) unverzüglich der nächsten Polizeidienststelle oder der Ordnungshörde, dem Fachdienst Ordnung, Gewerbe, Verkehr, zu melden. Ansonsten droht ein Bußgeld bis zu tausend Euro. Finder sollten sich nicht zu Experimenten hinreißen lassen und auf keinen Fall selbst mit den Fundstücken hantieren. Das gilt insbesondere für alle, die Erdarbeiten ausführen. Bis zum Eintreffen von Polizei oder Ordnungsbehörde seien die Arbeiten einzustellen, hieß es dazu aus dem Rathaus.

Quelle: Stadt Dinslaken – Pressestelle

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