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Dinslaken: Verkehrsangelegenheiten: Weniger Schnellfahrer

Pressemeldung vom 19. Januar 2017, 14:20 Uhr

Die Mitarbeiterinnen der Stadt zum Überwachen des ruhenden Verkehrs sind ohne Frage dienstbeflissen. Das wird von ihnen neben korrektem Handeln und Augenmaß erwartet. Was am Ende des Jahres an Verstößen im ruhenden Verkehr festgestellt wird und jeweils in einVerwarngeldverfahren mündet, ist unter anderem abhängig davon, ob alle Dienstkräfte ohne Fehlzeiten eingesetzt werden konnten.

Die insgesamt neun Beschäftigten, davon sechs Teilzeitkräfte, haben vergangenes Jahr mehr als 24.500 sogenannte „Knöllchen“ geschrieben. Das sind knapp 3.500mehr als im Jahr davor. Gestiegen ist auch die daraus resultierende Zahl an Bußgeldverfahren, immerhin 2.800.Im Jahr 2015 waren es rund 2.400. Der Schwerpunkt der Tätigkeit, sagt der zuständige Fachdienst, habe wieder bei der Kontrolle von Parkplätzen für Schwerbehinderte gelegen. Dabei wurden 160 Verstöße (2015: 154) registriert.

Die Verkehrsüberwachung in den Außenbezirken wie dem Averbruch, Hiesfeld oder Lohberg wurde von dem wöchentlichen Kontrollauftrag auf eine digitale Auftragsdatenbank umgestellt. Das, hieß es, ermögliche ein effektiveres Kontrollmanagement und helfe, den Anregungen und Hinweisen auf Verkehrsverstöße aus Bürgerschaft und Politik besser und transparenter nachzukommen. Der städtische Verkehrsaußen-dienst werde außerhalb der Innenstadt als präsenter wahrgenommen.Insgesamt betrachtet liegt die Stadt beim Verteilen von Knöllchen landesweit auf einem hinteren Rang, wie der Vergleich einer großen Tageszeitung jetzt offenbarte.

Ein anderes Thema sind die Geschwindigkeitsmessungen der Kommune, die seit 1. Mai 2013 erfolgen. Zunächst in einem geleasten Pkw, gegenwärtig in einem gekauften Fahrzeug und jetzt auch in einem Drei-Schichten-System. Inzwischen gibt es nach den rechtlichen Vorgaben55 Messpunkte. Obwohl das Fahrzeug häufiger und länger, auch außerhalb der regulären Dienstzeit eingesetzt wird, ging die Zahl der dabei aufgefallenen Verkehrsteilnehmer von 16.150 in 2015 auf 14.800 zurück.

Quelle: Stadt Dinslaken – Pressestelle

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