Energiewechsel

Dinslaken: Wasserzeichen

Pressemeldung vom 23. Dezember 2016, 10:11 Uhr

Mit gutem Beispiel geht die Stadt Dinslaken im Bereich des Landgrabens in Barmingholtenvoran: Anstatt die Niederschlagsabflüsse in die Kanalisation einzuleiten, ist der Landgraben nun von der Kanalisation abgekoppelt worden.

Dieses Engagement wird nun belohnt: Für das Projekt gibt es von der Emschergenossenschaft das „Wasserzeichen“. Es steht als Symbol für einen intakten Wasserkreislauf und wird für Projekte vergeben, die sich den nachhaltigen Umgang mit Regenwasser zum Ziel gesetzt haben.

Die Auszeichnung übergab Dr. Emanuel Grün, Technischer Vorstand der Emschergenossenschaft, am Donnerstag an Dinslakens Planungsdezernent Dr. Thomas Palotz.

Der Landgraben floss in den vergangenen Jahren aufgrund der Bergsenkungen nicht mehr frei zur Emscher ab. Stattdessen wurde sein Wasservom tiefsten Punktim Bereich der „Hühnerheide“ über ein Pumpwerk der Emschergenossenschaftin Richtung Emscher gepumpt, zusammen mit den Mischwasserkanalabwässern aus dem Dinslakener Stadtgebiet. Um den Landgraben von der Kanalisation abzukoppeln, wurden in den letzten Jahren neue Gräben und Rein-wasserleitungen erstellt, die die vorhandenen offenen Entwässerungsgräben wieder miteinander verbinden. So können die natürlichen nun Gewässer auf getrenntem Weg zum Pumpwerk gelangen, die Kanalisation wird spürbar entlastet.

Die gesamte Maßnahme kostete rund 900.000 Euro, das Landesumweltministerium förderte den Umbau mit 580.000 Euro. Den verbleibenden Eigenanteil teilten sich die Städte Oberhausen und Dinslaken.

Quelle: Stadt Dinslaken

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