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Ennepetal: Stadt Ennepetal Ennepetal sucht neue Tagesmütter und Tagesväter

Pressemeldung vom 13. Dezember 2016, 15:45 Uhr

Am 1. Februar 2017 startet der nächste Qualifizierungskurs zur Tagesmutter (zum Tagesvater) bei der Volkshochschule Ennepe- Ruhr-Süd in Gevelsberg. Die Tätigkeit als Tagespflegeperson- so der Oberbegriff – hat sich in den vergangenen Jahren als Berufsbild etabliert und die Rahmenbedingungen haben sich dementsprechend ständig verbessert. Die Kindertagespflege ist neben den Kindertageseinrichtungen eine wichtige Säule der professionellen Förderung von Kindern. In Ennepetal und Breckerfeld gibt es derzeit 25 Tagesmütter und einen Tagesvater die rund 150 Kinder betreuen. Das ist erfreulich, aber es werden noch mehr Tagespflegepersonen gebraucht! Meistens sind die Kinder nicht älter als drei Jahre. Sie kommen jeden Tag oder auch nur an einzelnen Tagen pro Woche oder nur stundenweise zur Tagespflegeperson. Für diese „typische“ Kindertagespflege wächst der Bedarf stetig, aber auch für Randzeitenbetreuungen nach der Kindertagesstätte oder Schule gibt es einen steigenden Bedarf. Das Betreuungsentgelt erhalten die selbständigen „Berufstagesmütter und -väter“ vom Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Ennepetal. Viele Eltern wissen die Vorzüge der Betreuung bei einer Tagespflegeperson zu schätzen und entscheiden sich bewusst für diese Betreuungsform, denn ihr Kind wird in einem familiären Rahmen professionell, engagiert und liebevoll betreut und gefördert. Dadurch bekommen auch die Kleinsten früh Kontakt zu anderen Kindern, wobei die Gruppengröße überschaubar ist, so dass eine individuelle Förderung möglich ist. Verbunden mit einer festen Bezugsperson, die vertrauensvolle Bindung entstehen lässt. Die besondere Flexibilität ist ein weiterer Grund, sich als Eltern für diese Betreuungsform zu entscheiden um so größeren beruflichen Handlungsspielraum zu bekommen. Wer sich entschließt, selbständige Tagesmutter oder Tagesvater zu werden, um zu Hause oder in anderen Räumen eine „Mini-Kita“ zu eröffnen, liegt im Trend, mit klaren beruflichen Perspektiven. Im „Tagespflege-Management“ des Fachbereichs Jugend und Soziales laufen alle Fäden zusammen: Die Lizenz für die „Home- Kita“ gibt es nämlich von dort. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder Platz zum Spielen und Schlafen haben und die Räume kindgerecht eingerichtet sind. Auf dem Weg zur „Mini-Kita“ werden die Tagesmütter und -väter von den Fachberaterinnen des Fachbereichs auf die neue Aufgabe vorbereitet und begleitet. Erst wenn alles „stimmt“, gibt es das „Mini-Kita-Siegel“, die offizielle Pflegeerlaubnis. Interesssenten, die gerne mit Kindern zusammen sind, Erfahrung im Umgang mit Kindern und ein Gespür für kindliche Bedürfnisse haben, sollten sich schnell bei der Fachberatungsstelle Kindertagespflege des Fachbereichs Jugend & Soziales der Stadt Ennepetal melden. Die Qualifizierung (nach den Richtlinien des Deutschen Jugendinstitutes -DJI-) umfasst 180 Unterrichtsstunden, die auf drei Vormittage pro Woche verteilt sind. Die Kosten für die Qualifizierung werden vom Jugendamt übernommen. Die städtische Fachberatungsstelle Kindertagesselle gibt gerne unter den Rufnummern 02333 979-183 und -274 weitere Auskünfte.

Quelle: Stadt Ennepetal

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