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Erkrath: Zeugnisübergabe an die Teilnehmer des 50. VHS -Integrationskurses durch Bürgermeister Christoph Schultz

Pressemeldung vom 20. Januar 2017, 14:24 Uhr

600 Stunden Deutschunterricht lagen hinter den Teilnehmer/innen von zwei Deutsch-Integrationskursen, die kurz vor Weihnachten in die zweistündige Abschlussprüfung gingen. 26 von ihnen konnten am Donnerstag in einer kleinen Feierstunde im Rathaus ihre Zeugnisse mit guten und sehr guten Ergebnissen entgegennehmen.

Bürgermeister Christoph Schultz übergab die Zeugnisse und gratulierte den Teilnehmern herzlich: “ Sie haben den ersten Schritt zur erfolgreichen Integration in Deutschland absolviert, denn das Erlernen der Sprache ist entscheidend um in Deutschland erfolgreich leben und arbeiten zu können. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch und für ihren weiteren Weg in Deutschland alles Gute.“

Auch VHS-Leiterin Dr. Ursula Moldon gratulierte den Teilnehmern aus insgesamt 17 Ländern wie Syrien, Irak und Iran, Serbien, Bulgarien, Polen und Rumänien, Brasilien, Libanon und Tadschikistan, Kongo und Elfenbeinküste. Darunter vor allem EU-Migranten, die in Deutschland arbeiten, und anerkannte Flüchtlinge, die mit der Aufenthaltserlaubnis auch die Verpflichtung zum Deutschkurs bekommen hatten. Für viele sei Deutsch schwer zu lernen, aber die Anstrengungen hatten sich gelohnt.

Frau Moldon bedankte sich auch bei den anwesenden Dozentinnen der Deutschkurse. 17 verschiedene Nationen, Menschen aller Altersgruppen und Kulturen mit ganz unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, manche mit schweren persönlichen Erfahrungen ihrer Flucht und all den Problemen, in Deutschland anzukommen – dies braucht, so Moldon, ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Engagement und hohe fachliche Kompetenz, um diese Aufgabe mit solchen Prüfungsergebnissen zu leisten.

Vier Flüchtlinge aus Syrien und Irak hatten kleine Briefe vorbereitet, die sie vorlasen, und bedankten sich bei ihren Lehrerinnen und der VHS, aber auch bei Deutschland allgemein für die gute Aufnahme und Unterstützung und betonten, dass mit der Prüfung das Lernen für sie nicht abgeschlossen sei.

Quelle: Stadt Erkrath

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