Energiewechsel

Essen: FDP-Kritik absurd – Radschnellweg nicht als A52 Ersatz geplant

Pressemeldung vom 20. Juli 2015, 15:59 Uhr

Volkswirtschaftlich sinnvoll und tolles Alleinstellungsmerkmal

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Essen hält die erneute Kritik der FDP am geplanten Radschnellweg Ruhr für unsachlich, die behauptet hat, der Radschnellweg wäre ein zu teurer Ersatz für den Ausbau der A52.
„Niemand behauptet, der geplante Radschnellweg soll ein ,Ersatz‘ für den Weiterbau der A52 sein“, so Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Tatsächlich soll er eine Anbindung an den geplanten Radschnellweg Ruhr als Ost-West Verbindung sein. Dies kann sinnvoll sein und soll zunächst durch eine vom Land geförderte Studie mittels des RVR untersucht werden. Essen und das Ruhrgebiet hinken in Sachen Mobilität gerade beim öffentlichen Nahverkehr oder dem Radverkehr hinterher. Ein Radverkehrsanteil von nicht viel mehr als 5 % ist grottenschlecht für eine Großstadt wie Essen.“
Mit den Radschnellwegen Ruhr sollen gute, zwischenstädtische Verbindungen quer durchs Ruhrgebiet geschaffen werden, die z.B. die Universitätsstandorte Essen und Duisburg bestens und alltagstauglich verbinden. Außerdem wären die Radschnellwege ein Alleinstellungsmerkmal für die Region, das mehr wirbt, als viele Werbekampagnen.

Die A52 als Transitautobahn würde den Essener Nordosten durchtrennen und damit zu mehr Verkehr führen. Eine Radverbindung Nord-Süd könnte dagegen wahrscheinlich im gewissen Umfang zu einer Entlastung des Verkehrs beitragen. Vorrangig wäre allerdings ein Ausbau des ÖPNV.
„Die FDP entpuppt sich im Übrigen wieder als Auto-Lobby und will einfach nicht zur Kenntnis nehmen, dass der Faktor für den volkswirtschaftlichen Nutzen des Radschnellweges Ruhr nach einer vorliegenden Studie besser ist als für die meisten Straßenbauprojekte der letzten Jahre, auch der A52, die von der FDP immer mitgetragen wurden“, so Wolfgang Freye abschließend.

Quelle: Stadt Essen

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