Energiewechsel

Essen: LINKE fordert Einbeziehung von Elterninitiativen und Kitas

Pressemeldung vom 10. März 2017, 10:04 Uhr

Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht sich durch die jüngste Berichterstattung über die technischen Probleme des Kita-Vergabesystems ?Little Bird? in ihrer kritischen Haltung zu diesem Programm bestätigt. Neben dem nicht hinnehmbarem technischen Versagen, sieht DIE LINKE auch eine Reihe von praktischen Anwendungsproblemen, sowohl für Eltern wie auch für die Kitas und die Stadt selbst. ?Der Zugang zum System muss für alle Menschen gewährleistet werden, unabhängig von etwaigen Sprachbarrieren, weswegen wir eine mehrsprachige Nutzung des Programms fordern?, so Ezgi Güyildar, für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss. ?Es sind bereits Eltern und Mitarbeiter auf uns zugekommen, um auf Schwachstellen des Systems aufmerksam zu machen. Wir fordern deshalb auf die Bedenken der Elterninitiativen und Kitamitarbeiter einzugehen und sie bei der Überarbeitung des Systems miteinzubeziehen.? Die Ratsfraktion DIE LINKE steht einem allgemeinen digitalisierten Vergabesystem offen gegenüber und sieht darin Chancen für einen effizienteren Kitaausbau, gerade im Hinblick auf die äußerst unterschiedlichen Versorgungsquoten im Stadtgebiet. Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes System und eine Koordination der Kitas untereinander, welche im Moment keinen Überblick über die Anmeldungen anderer Kitas haben, selbst wenn sie dasselbe Kind betreffen. ?Wir hoffen, dass die Probleme schnell behoben werden und die Stadt offen für weitere Anregungen zur Verbesserung des Systems ist?, so Ezgi Güyildar abschließend.

Quelle: DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Essen

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