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Essen: Mehr Sozialarbeiter – Aufenthaltsqualität am Willy-Brandt-Platz verbessern

Pressemeldung vom 11. Mai 2017, 15:08 Uhr

Für die Ratsfraktion DIE LINKE. ist es ein Scheinerfolg, wenn Stadt und Polizei jetzt vermelden, dass die ordnungspolitischen Maßnahmen gewirkt und sich die Trinkerszene am Willy-Brandt-Platz verstreut hat. ?Aus den Augen, aus dem Sinn?? fragt die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke. ?Die Trinkerszene am Willy-Brandt-Platz hat sich nicht aufgelöst sondern nur verlagert. Es geht den Menschen um soziale Kontakte und deshalb werden sie sich auch weiterhin irgendwo treffen. Das lässt sich nicht nur ordnungspolitisch lösen. Die drei halben Sozialarbeiterstellen, die im Oktober auslaufen, müssen verlängert werden. Weil sich die Szene auch in die Stadtteile verlagert, wird es nötig sein, darüber hinaus noch mehr Sozialarbeiter einzustellen.? Mehr Streetworker könnten aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE dafür sorgen, dass mehr Leute aus der Szene geholt werden. Außerdem geht es auch um eine Verbesserung der Attraktivität des Willy-Brandt-Platzes insgesamt. Dieser Platz war noch nie attraktiv, sondern schon immer eine Betonwüste. ?Es wäre gut, wenn sich die Stadt und die ortsansässigen Einzelhändler mehr bemühen würden, den Platz schöner zu gestalten und die Aufenthaltsqualität für alle zu verbessern?, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Giesecke abschließend.

Quelle: DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Essen

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