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Essen: Neues Leben für die Bärendelle?

Pressemeldung vom 23. Februar 2015, 09:40 Uhr

Räume für Sozio-Kulturelles würden Lücke im Essener Westen schließen

Die Ratsfraktion DIE LINKE begrüßt es, dass es der Verwaltung gelungen ist, für die Bärendelle einen Investor zu finden, der 500 qm Fläche für sozio-kulturelle Nutzung einplant. Die Stiftung „Mein Wohnen“ will dafür Räume im Erdgeschoss für den Stadtteil zur Verfügung stellen und auch instand setzen und plant in den Etagen darüber die Errichtung von 51 Mietwohnungen in dem denkmalgeschützten Schulgebäude in Frohnhausen.
„Das Engagement der von uns unterstützten Initiative ,Bärendelle lebt‘ und der vielen Anwohnerinnen und Anwohner hat sich gelohnt. Die Hausbesetzung, die auf die offenen Probleme im Stadtteil aufmerksam gemacht hat, kann durch das nun vorliegende Angebot ein gutes Ende finden“, freut sich Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss des Rates. „Nach wie vor fehlen nämlich dringend Räume für eine sozio-kulturelle und selbstbestimmte Nutzung im Essener Westen. Die Chance, diese Lücke zu schließen, sollte unbedingt genutzt werden. Jetzt kommt es darauf an, dass der Stadtteil und insbesondere die Initiative genug Zeit kriegen, um sich ,aufzustellen‘.“
Heike Kretschmer und Udo Seibert, für DIE LINKE in der Bezirksvertretung III ergänzen: „Das gemeinsame Gespräch am 11. März mit dem Investor, dem Bauamt, dem Bezirksbürgermeister und der Bürgerinitiative ,Bärendelle lebt‘ ist ein erster Schritt, um das Ganze einvernehmlich auf den Weg zu bringen. Schließlich gibt es noch offene Fragen zu klären, so müssen z.B. Regelungen für die Vereinbarkeit von Wohnen und öffentlicher Nutzung gefunden werden.“
Der Investor will nur Nebenkosten und keine Miete verlangen. Das soziokulturelle Angebot soll im Stadtteil organisiert werden. Aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE. Essen können von Kulturangeboten und sozialen Projekten in der Bärendelle wichtige Impulse für Frohnhausen und Altendorf ausgehen. Außerdem wären durch das Gesamtprojekt der stadtteilprägende, denkmalgeschützte Bau und seine Umgebung gesichert.

Quelle: Essen

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