Energiewechsel

Fraktion DIE LINKE: Pleiten, Pech & Pannen beim Projekt Optionskommune

Pressemeldung vom 18. Januar 2013, 16:13 Uhr

LINKE sieht die Stadt überfordert
Die Ratsfraktion DIE LINKE sieht sich in ihrer Kritik an der Optionskommune leider bestätigt: Seit Beginn 2012 arbeitet die Stadt in Eigenregie an der Vermittlung von Arbeitssuchenden. Nun liegen die Zahlen des ersten Jahres vor.
„Die Stadt konnte ihr Versprechen, durch den Beitritt zur Optionskommune Erwerbslose besser in Arbeit zu vermitteln, bislang nicht einlösen“, kommentiert Gabriele Giesecke, für DIE LINKE im Sozialausschuss, die Berichterstattung. „Das Gegenteil ist der Fall. Ein überproportionaler Anstieg bei den Langzeiterwerbslosen im Hartz4-Bezug, das ist das Ergebnis von einem Jahr Optionskommune.“
Doch nicht nur bei der Vermittlung der Erwerbslosen hat die Optionskommune ein schlechtes Bild abgegeben. Verzögerte Auszahlungen, ellenlange Warteschlangen und ein Bearbeitungsstau in Höhe tausender Anträge, machten den LeistungsbezieherInnen das Leben schwer.
Dazu Janina Herff, Mitglied im Jugendhilfeausschuss: „Pleiten, Pech und Pannen. So kann man ein Jahr Optionskommune schlicht zusammenfassen. Beschäftigte arbeiteten am Jahresende sogar samstags um die Anträge zum Bildungs- und Teilhabepaket, seit Monaten verzögert, überhaupt noch abgearbeitet zu bekommen. Die Stadt scheint, nicht zuletzt durch die hausgemachte Personalknappheit, total überfordert.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

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