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Geldern: Gelderner Pfingstkirmes – Riesenspektakel mit 160 Geschäften

Pressemeldung vom 7. Juni 2011, 12:07 Uhr

48-Meter hohes Wahrzeichen: Das Riesenrad „Roue Parisienne“

GELDERN. Kann man den Ost- und den Nordwall, eine der Hauptverkehrsadern der Stadt Geldern, für ein Stadtevent sperren? „Für die größte Straßenkirmes am Niederrhein auf jeden Fall“, sagt Hartmut Harmsen, Kirmes-Marktmeister und Organisator der Gelderner Pfingstkirmes, über ein Highlight des Gelderner Veranstaltungskalenders. Am Pfingstwochenende, vom 11. bis zum 14. Juni, dreht sich in der LandLebenStadt Geldern alles um die Welt der „fliegenden Bauten“, wie die Fahrgeschäfte technisch genannt werden. Man muss kein Prophet sein, um festzustellen: Die Gelderner Pfingstkirmes wird wieder tausende Fans in die Stadt an der Niers locken. Wahrzeichen der Kirmes ist in diesem Jahr das „Roue Parisienne“, ein Riesenrad, das 48 Meter in den Himmel ragt, weit zu sehen ist und sogar über eine Spezialgondel für Rollstuhlfahrer verfügt.

Auch in diesem Jahr soll eine gekonnte Mischung aus Action, Spannung, Vergnügen und Unterhaltung die Jahrmarktfans in ihren Bann ziehen. Der besondere Reiz der Pfingstkirmes liegt nicht nur am zusätzlichen Feiertag, dem Pfingstmontag. „Bei uns kann man die Geschäfte in einer Runde erlaufen. Seitenwege, wie sie auf vielen Kirmesplätzen üblich sind, gibt es nicht. Das ist halt der Vorteil, wenn man auf breiten Straßen aufbauen kann“, so Hartmut Harmsen. Auf dem Gelderner Ost- und Nordwall werden wieder spektakuläre Fahrgeschäfte um die Gunst der Kunden wetteifern.
Mit dabei ist das Kult-Karussell „Break Dancer“, das sogar aus den Niederlanden viele Fans nach Geldern lockt. Auf etlichen Kirmes-Internetforen im Nachbarland wird kräftig für Geldern geworben. Der Tenor vieler Gästebucheinträge in Oranje: „Der ‚Break Dancer‘ in Geldern ist der schnellste und spektakulärste weit und breit!“

Wer es weniger rasant, dafür aber gruselig mag, dem wird die „Burg des Grauens“ empfohlen. Die mehrstöckige Geisterbahn aus Bad Sassendorf ist nichts für schwache Nerven. Ganz anders im „Omni“ aus München. Hier verspricht man „familienfreundliche Sinnestäuschungen und Phänomene in 3D“!

Eher den Magen als die Sinne reizt das „Frisbee“ aus Bremen. Vierzig Personen gleichzeitig schwingt und dreht das Gerät durch die Luft. „Der riesige Schwingteller geht aber nicht über Kopf“ verspricht Harmsen. Wer diesen Kick auch noch sucht, sollte sich den „Devil Rock“ mit seinen sich überschlagenden Gondeln auf dem Ostwall nicht entgehen lassen oder gleich ins „Salto Mortale“ klettern. Die Drehscheibe erreicht eine Höhe von 23 Metern und dreht komplett durch – garantiert. Faszinierend schön und in bester Kirmestradition wirbt das „Venezianische Pferdekarussell“ aus Aachen gleich doppelstöckig um seine Fahrgäste und im Laufgeschäft „Amazonas“ warten sogar lebende Reptilien, exotische Spinnen und Piranhas auf mutige Kirmesbesucher. Selbstverständlich mit am Start: Die Gelderner Firma Eul mit dem rasanten Musikexpress „Super Disco Fever“ und auch der unverwüstliche Autoscooter, vor allem bei den Jugendlichen beliebt, wird nicht fehlen.

Geschicklichkeitsspiele, Los- und Schießbuden, bunte und spannende Karussells für Kinder – in Geldern wartet für Groß und Klein Unterhaltung pur. Für hungrige Genießer bietet die Kirmeswelt allerhand. Von der zünftigen Bretzel über die deftige Bratwurst, vom exotischen Reisgericht aus dem Wok über Pizza, Westernsteak vom Grill bis zum Eis und den gebratenen Mandeln reicht das Kirmes-Schlaraffenland. Bei den Getränken hört das Angebot nicht beim gepflegten Pils oder Alt auf. Längst haben Milch-Shakes, Cocktails und Fruchtbowlen in den mobilen Lokalen, die nichts an Gemütlichkeit vermissen lassen, Einzug gehalten. Beinahe zwei Kilometer misst die Front der Kirmesattraktionen und etwa 160 Geschäfte gilt es zu entdecken.

Am Samstag, 11. Juni, gegen 14.30 Uhr, eröffnet Bürgermeister Ulrich Janssen den Jahrmarkt. Danach lockt für eine Stunde die „Happy Hour“ mit vielen Sonderangeboten. Am Dienstag, 14. Juni, feiert die Kirmes den „Familientag“ mit herab gesetzten Preisen. Dazwischen warten jede Menge Spaß und Unterhaltung und gewiss auch viele Begegnungen auf Ost- und Nordwall. Enden wird das Volksfest in Geldern am späten Abend des Pfingstdienstags in einem furiosen Höhenfeuerwerk. Das allein ist schon einen Besuch auf der „größten Straßenkirmes am Niederrhein“ wert.

Quelle: Stadt Geldern

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