Energiewechsel

Gemeinde Alpen: Niederrheinischer Radwandertag feiert 20-jähriges Bestehen

Pressemeldung vom 4. Juli 2011, 08:37 Uhr

Bis zu 30.000 Radfahrer werden am Sonntag, 3. Juli, erwartet, um beim 20. „Niederrheinischen Radwandertag “ mitzumachen. Die 61 Radrundstrecken an Rhein und Maas, die an diesem Tag angeboten werden, führen durch historische Ortskerne, durch die reizvolle niederrheinische Landschaft, vorbei an Mühlen, Schlössern und Herrensitzen. Die Streckenlängen variieren von 30 bis 70 Kilometern Radelvergnügen und bieten für jede Altersklasse und je nach persönlicher Kondition Alternativen. Bei dieser deutsch-niederländischen Veranstaltung lassen sich die die landschaftlichen Schönheiten und Sehenswürdigkeiten zwischen Rhein und Maas kilometerweit gemeinsam mit der Familie, als Paar oder mit Freunden in der Gruppe entdecken. Bei dieser ‚Tour de Niederrhein‘ steht natürlich das sportliche Vergnügen aber vor allem auch das Kennenlernen der eigenen Region und der niederländischen Nachbarn im Vordergrund. Die Organisatoren haben den Fahrrädern am Niederrheinischen Radwandertag an vielen Stellen Vorfahrt eingeräumt, markierte Routen führen über ein weitläufiges Radwegenetz.

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des „Niederrheinischen Radwandertages“ ist eine Broschüre erstellt worden. Diese Jubiläums-Broschüre in limitierter Auflage bringt die Städte und Gemeinden näher, die man während des Niederrheinischen Radwandertages kennenlernen kann. Kartografische Ausschnitte präsentieren einen ersten Eindruck der Wegstrecken. Alle Teilnehmer am diesjährigen Radwandertag erhalten an ihrem jeweiligen Startort kostenlos eine solche Jubiläums-Broschüre. Die ausführlichen Routenbeschreibungen gibt es im Internet (www.krefeld.de/radwandertag) und ortsgebunden am Veranstaltungstag bei den Organisatoren. Alle Strecken lassen sich prima im Nachhinein entdecken. Zumal die Region Niederrhein das ganze Jahr über sehr fahrradfreundlich aufgestellt ist.

Zu den Start- und Zielzeiten (10/17 Uhr) gibt es an den Start-/Zielorten ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Gastronomie, Informationsständen und Aktivitäten. Den Startschuss geben die Organisatoren in allen Orten um 10 Uhr. Mit der Startkarte und den Stempeln von mindestens drei verschiedenen Orten, die an der jeweilige ausgeschilderten Fahrtroute liegen, können die Radler an einer Tombola teilnehmen, die an allen Veranstaltungsorten stattfindet. Die Ziehung der Tombolapreise findet um 17 Uhr statt. Es winken jeweils ein Haupt- und mehrere Sachpreise. Die Teilnahme am Niederrheinischen Radwandertag ist kostenlos.

Was vor 20 Jahren von fünf Städten und Gemeinden erstmals organisiert worden ist, ist heute zum größten Radelevent am Niederrhein geworden. Am 12. Juli 1992 startete der Radwandertag in fünf Städten und Gemeinden. In Krefeld, Tönisvorst, Viersen, Kempen und Grefrath erradelten 2.300 Teilnehmer die niederrheinische Landschaft. Im folgenden Jahr verdoppelte sich die Teilnehmerzahl auf 4.600 Personen. Von Jahr zu Jahr schlossen sich mehr Städte und Gemeinden an und ein immer dichteres Wegenetz entstand. Im Jahr 1995 wurde der Radwandertag zu einer Veranstaltung zwischen Rhein und Maas. Bei der 4. Auflage wurden die Städte Venlo und Roermond Teil dieses seither grenzüberschreitenden Vergnügens. Seit der zehnten Auflage im Jahr 2001 sind alle Städte in den Kreisen Wesel, Kleve, Heinsberg, Viersen und Neuss geschlossen Mitausrichter des Radwandertages. Seitdem liegen die Teilnehmerzahlen in jedem Jahr zwischen 25.000 und 32.000 Radlern. Beim diesjährigen 20. Niederrheinischen Radwandertag beteiligen sich 72 Städte und Gemeinden mit 61 Routen.

Das Jubiläum haben die Organisatoren im Vorfeld der Veranstaltung zum Anlass genommen, mit all denjenigen, die zum Erfolg des „Niederrheinischen Radwandertages“ beitragen, einmal selbst in die Pedale zu treten. Bürgermeister, Repräsentanten und Organisatoren der teilnehmenden Städte und Gemeinden waren dabei, als sich Friedhelm Kutz, Abteilungsleiter Stadtmarketing Krefeld, und Melanie Stumpen Gesamtkoordinatorin der Veranstaltung aus Krefeld, zusammen mit Vertretern der Presse zur „Jubiläums-Tour de Niederrhein“ am vergangenen Mittwoch in Kevelaer getroffen haben. Leider hat lang anhaltender Regen die Beteiligten davon abgehalten, auf die NiederrheinRäder zu steigen. Stattdessen gab es ein Besichtigungsprogramm in und um Kevelaer. „Beim gemeinsamen Grillen wurden aktuelle Fragen beantwortet und Anekdoten aus 20 Jahren Radwandertag erzählt „, so Friedhelm Kutz, Abteilungsleiter des Stadtmarketings Krefeld. „Trotz Regen haben die Teilnehmer einen anregenden gemeinsamen Nachmittag verbracht“.

Die überaus erfolgreiche Gemeinschaftsveranstaltung am Niederrhein wird es auch in Zukunft geben. Das Radelparadies Niederrhein soll durch die Veranstaltung weiter an Attraktivität gewinnen, auch für auswärtige Besucher.

Quelle: Gemeinde Alpen

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis