Energiewechsel

Gütersloh: Arbeitskreis Mädchenpädagogik – Beziehungen aufbauen

Pressemeldung vom 20. Juli 2011, 09:26 Uhr

Mehr als Aktionen und Programme

Gütersloh (gpr). „Mädchenarbeit ist Beziehungsarbeit“: Zu diesem Ergebnis kamen jetzt die Vertreterinnen des Arbeitskreises Mädchenpädagogik, die sich zusammen mit Beate Vinke von der Landesarbeitsgemeinschaft für Mädchenarbeit in NRW e.V zu einem Workshop im Bürgerzentrum Avenwedde Bahnhof getroffen haben, um sich über die Ansprüche und die verschiedenen Aspekte der Mädchenarbeit auszutauschen.

Die Mädchenarbeit in Gütersloh ist vielfältig. Ob in den Jugendtreffs, bei Pro Familia, an den Schulen oder beim Kolping-Bildungszentrum: In Mädchengruppen gibt es Gesprächs- und Freizeitangebote, Treffpunkte und Ansprechpartnerinnen. Wichtig bei diesen Angeboten sind die kontinuierlichen Beziehungen, Ansprechpartnerinnen, die Mädchen in ihrer Entwicklung begleiten.

„Das ist eine Beziehungsarbeit, die nicht in der Öffentlichkeit wirkt, wie zum Beispiel der Girls’Day, aber eine Arbeit, die wichtig ist“, sagt Beate Vinke. In der Mädchenarbeit gehe es nicht nur um Benachteiligungen, sondern darum, den Mädchen vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen und alles auszuprobieren.

Seit fast 20 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Mädchenpädagogik in Gütersloh für geschlechtsspezifische Angebote ein. Eine Mädchenarbeit, die mit viel Engagement betrieben wird. Gleichzeitig sieht sich der Arbeitskreis unter dem Druck, sich ständig mit Aktionstagen, Programmen und Angeboten legitimieren zu müssen. Diesen Druck will Beate Vinke nehmen: Auch wenn man mit Beziehungsarbeit keine Schlagzeilen produzieren könne, sei diese der Kern der Mädchenarbeit.

Quelle: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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