Energiewechsel

Gütersloh: Das Schweigen brechen

Pressemeldung vom 28. Juni 2011, 13:47 Uhr

Rund 30 Teilnehmer kamen zum Kontinenztag ins Klinikum Gütersloh

Gütersloh (gpr). Wenn die Blase nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte, ist das Schamgefühl groß. Schließlich geht es um etwas sehr Intimes. Das Klinikum setzte sich mit einer Veranstaltung für mehr Offenheit mit dem Thema Inkontinenz ein. Rund 30 Interessierte hörten am vergangenen Montag die Vorträge zum Kontinenztag.

In Deutschland leiden rund neun Millionen Menschen an einer Harn-oder Stuhlinkontinenz. Obwohl es gute Heilungschancen gibt, geht ein Großteil der Betroffenen nicht zum Arzt. Fachärzte des Klinikums und der niedergelassene Frauenarzt Dr. Jens Mecklinger aus Rheda-Wiedenbrück klärten über konservative Therapiemöglichkeiten, wie die Beckenbodengymnastik oder Elektrostimulation und über chirurgische Eingriffe auf. Dabei gingen Sie auch auf persönliche Fragen der Teilnehmer zum Thema intensiv ein. Im Anschluss gab es einen Workshop zur effektiven Stärkung der Beckenbodenmuskeln. Dr. Thomas Meier, Dr. Ute Hegerfeld, Hebamme Agnes Rickfelder, Dr. Joachim Hulde und PD Dr. Rüdiger Klän (von links) vom Klinikum Gütersloh möchten Aufklärungsarbeit leisten. Auch im nächsten Jahr wird das Krankenhaus wieder mit einer Aktion an der weltweiten Kontinenzwoche teilnehmen.

Quelle: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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