Energiewechsel

Gütersloh: Einmischen lohnt sich

Pressemeldung vom 22. Juli 2011, 13:51 Uhr

Das sechste Gütersloher Jugendparlament hat sich konstituiert
Gütersloh (gpr). Wenn viele junge und engagierte Menschen gemeinsam Politik machen, lässt sich einiges bewegen. Das Jugendparlament Gütersloh hat das in den vergangenen zehn Jahren eindrucksvoll bewiesen. In ihrer konstituierenden Sitzung am Montag wählten die Mitglieder jetzt ihre Sprecher für die Amtszeit 2011/2012: Nathalie Hark und Nahir Aslan.

Die Wahlergebnisse waren knapp, aber eindeutig. Für Nathalie Hark (17) ist die politische Sprecherfunktion absolutes Neuland, dennoch bringt sie viel Erfahrung mit. Seit vier Jahren ist die Schülerin des Städtischen Gymnasiums schon dabei und bei vielen Projekten des Jupa aktiv gewesen. Das überzeugte die Mitglieder. „Konkrete Pläne habe ich noch nicht, aber ich hoffe wir können viel erreichen“, sagte Nathalie und bedankte sich für das Vertrauen. Sarah Lena Czarnecki wird sie in den kommenden zwei Jahren als Stellvertreterin unterstützen. Nathalies Sprecherkollege ist der 18-jährige Nahir Aslan, der nach seiner ersten Amtszeit wiedergewählt wurde. Sein Stellvertreter ist Matthis Haverland. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte Nahir, der schon seit vier Jahren im Jupa aktiv ist.

„Habt Spaß“, ermutigte sie der ehemalige Jupa-Sprecher Nils Wittenbrink. Er erinnerte an viele erfolgreiche Projekte, die alle Jugendlichen zusammen geschafft haben, wie beispielsweise der Skaterplatz, die Street Soccer Liga, das mittlerweile schon dritte Jugendkulturfestival, die Veranstaltungsreihe „Jugend on tour“ sowie das kostenlose Nachhilfeangebot. Trotzdem müsse man auch damit klarkommen, wenn sich eine Aktion einmal nicht politisch durchsetzen lasse, sagte Wittenbrink.

Die Mitglieder und Sprecher des neuen Jupa wollen auf jeden Fall mitreden, wenn es um Entscheidungen geht, die die Stadt verändern. Für sie ist vor allem der Jugendhilfeausschuss, in dem sie stimmberechtigt dabei sind, ein wichtiger Verbindungspunkt mit der Erwachsenenpolitik. Joachim Martensmeier, Dezernent für Bildung, Jugend, Familie und Soziales, gratulierte dem neu gewählten Sprecherteam und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit. Wichtig sei, nicht gleich aufzugeben, wenn es einmal nicht so klappt wie erhofft. „Es lohnt sich, sich einzumischen“, sagte Martensmeier.

Quelle: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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