Energiewechsel

Gütersloh: Förderung des Ehrenamtes soll in ein „Kompetenzzentrum“

Pressemeldung vom 6. Juli 2011, 14:19 Uhr

Ausschussmehrheit folgte gemeinsamem Antrag von fünf Fraktionen
Gütersloh (gpr). Die Förderung des Ehrenamtes soll mit Ende dieses Jahres nicht mehr direkt im Rathaus angesiedelt sein. Ein gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, BfGT, CDU, FDP und UWG fand in der Sitzung des Sozialausschusses am Donnerstag eine Mehrheit. SPD und Linke stimmten dagegen.

Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage vorgeschlagen, die in der Verwaltung angesiedelte halbe Stelle fortzuführen und als dauerhafte Aufgabe bei der Stadt Gütersloh anzusiedeln. Joachim Martensmeier verwies als zuständiger Dezernent in der Sitzung noch einmal auf die gute und erfolgreiche Arbeit, die Vernetzung mit anderen Abteilungen des Rathauses und externen Akteuren, die das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt prägen. Die Anbindung an die Stadt mit den dadurch anfallenden geringen Overhead-Kosten werde innerhalb der kommunalen Landschaft durchaus als vorbildhaft wahrgenommen.

Demgegenüber ist es erklärtes Ziel der Antragsteller, mit einem „Kompetenzzentrum für Engagement“ außerhalb der Verwaltung, die Förderung und Würdigung des Ehrenamtes auf eine breitere Basis zu stellen. Dazu sind bereits Gespräche mit „privaten Dritten“, insbesondere Stiftungen in Gütersloh, geführt worden, die nun die Stadt fortsetzen soll mit dem Ziel ein solches Kompetenzzentrum bis zum 31.12. 2011 zu installieren. Arbeitsschwerpunkte sollen unter anderem die Qualifikation von Bürgern und Bürgerinnen sowie gemeinnützigen Organisationen für das Ehrenamt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Werbung für die Idee, die Unterstützung von Teilhabe- und die Initiierung von neuen Projekten sowie Aufbau und Begleitung von Netzwerken sein. Die Stadt Gütersloh soll sich am Finanzierungsbedarf mit bis zu 20 000 Euro jährlich beteiligen.

Quelle: Stadt Gütersloh / Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis