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Gütersloh: Gütersloher Ausbildungsperspektive mit 101 neuen Verträgen

Pressemeldung vom 9. Februar 2017, 13:34 Uhr

„Wir bieten Unterstützung, aber wir erwarten auch euer Engagement“, sagte Bürgermeister Henning Schulz. „Gütersloher Ausbildungsperspektive“ (GÜTAP) ist das Motto, unter dem die Förderung an den Start geht. Das Ziel ist es, für Schülerinnen und Schüler der Hautschule Ost und Nord eine berufliche Perspektive zu entwickeln. In der letzten Woche unterzeichneten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Ratssaal 101 Verträge: 44 von der Hauptschule Ost und 57 von der Hauptschule Nord.

Alle Schülerinnen und Schüler der Hauptschulen, die an dem Projekt teilnehmen, dürfen von den besonderen Förderangeboten profitieren. Sie werden individuell von den städtischen Übergangscoaches, von ihren Lehrkräften und der Berufsberatung beraten, in welche Richtung ihr beruflicher Weg gehen kann. Die Bürgerstiftung Gütersloh fördert das Projekt auch weiterhin und so können die Schülerinnen und Schüler kostenlos Nachhilfe erhalten.

„Geht los und nehmt die Dinge in die Hand“, forderte Schulz die Schülerinnen und Schüler auf. Der Tisch sei reich gedeckt, es stünden viele Ausbildungsplätze zur Verfügung, so Schulz. „Jeder kann etwas“, ermunterte auch Thomas Richter von der Agentur für Arbeit die Schülerinnen und Schüler. Man müsse nur loslaufen und wenn man hinfalle, wieder aufstehen und weitermachen, so Richter. Wer darüber hinaus bereit sei, sich Hilfe zu holen, wenn er allein nicht weiterkomme, sei auf dem richtigen Weg.

Wer sich selbst fordert, wird gefördert. „Für die Schülerinnen, die in Klasse zehn wissen, dass sie in eine betriebliche Ausbildung gehen wollen und die die per Vertrag festgelegten Voraussetzungen erfüllen, gilt das Garantieversprechen auf einen Ausbildungsplatz“, erklärt Dr. Martina Freund, Koordinatorin der Jugendberufshilfe bei der Stadt. Doch auch für diejenigen, die nach der Klasse nicht in eine betriebliche Ausbildung gehen wollen oder bei denen noch Deutschkenntnisse fehlen, wird eine solide berufliche Perspektive erarbeitet. Insgesamt könne für das Projekt eine positive Bilanz gezogen werden, so Freund. 500 Schülerinnen und Schüler haben bislang einen Vertrag unterschrieben. Alle, die auch in der Klasse zehn noch einen Ausbildungsplatz wollten und die Bedingungen der Aubsildungsplatzgarantie erfüllt haben, hätten auch einen Ausbildungsplatz bekommen.

Quelle: Stadt Gütersloh

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