Energiewechsel

Gütersloh: Kino mit Gütersloh – ein Publikumserfolg

Pressemeldung vom 29. Juli 2011, 14:31 Uhr

„Gütersloh super acht“ lockte gut 200 Zuschauer ins Bambi/Löwenherz

Gütersloh (gpr). Rund 200 Zuschauer in zwei Kinosälen – das wünscht sich der Hobbyfilmer für seine Vorführungen. In der Reihe „Gütersloh super acht“, die seit dem Stadtjubiläumsjahr 2000 fester Bestandteil des Gütersloher Sommers ist, bekommt er dieses Forum – vorausgesetzt, seine Filme sind über 25 Jahre alt und widmen sich lokalen Themen.

Die Vormittagsvorstellung am vergangenen Sonntag in den Programmkinos Bambi und Löwenherz bot zwei ganz unterschiedliche Teile: Die Sequenz aus dem Archiv des Güterslohers Rudolf Herrmann umfasste die Zeitspanne zwischen 1960 und 1982 – mit ein paar typisch „Gütersloher Erinnerungen“, wie sie wohl in zahlreichen Fotoalben und auf Filmspulen zu finden sind: Mutter und Kinder im Parkbad, Michaeliskirmes mit dem bekannten „Kinderkarussell“, der Festumzug zum Stadtjubiläum 150 Jahre Gütersloh aus dem Jahr 1975 mit phantasievollen Wagen und einem britischen Panzer (!). 40 Jahre sind seit der Eröffnung des Nordbads vergangen, auf Rudolf Herrmanns Filmrolle präsentiert es sich Anfang der Siebziger gut besucht bei schönstem Wetter mit hohem Wiedererkennungswert.

Aha-Erlebnisse hatten die konzentrierten Zuschauer bei der „Super-Acht-Vorstellung“ auch im zweiten Teil. Bertelsmann-Archivar Andreas Knura hatte das hauseigene Filmarchiv geöffnet und eine bunte Mischung durch über 40 Jahre Firmengeschichte zusammengestellt, darunter Erinnerungen an den Standort Eickhoffstraße, die Eröffnung der neuen „Hauptverwaltung“ in den Siebzigern oder eine Filmsequenz über den Brand bei Mohndruck 1980. Nicht nur bei „Bertelsmännern“ hat gerade dieses Ereignis einen tiefen Eindruck hinterlassen, das wurde aus den Kommentaren und dem Raunen im Publikum deutlich.

Das Gespräch während der Vorführung ist im übrigen gewollt und Teil des Programms, ebenso wie die Tatsache, dass die Filme aus der Super-Acht-Reihe ganz bewusst in einem Fast-Originalzustand präsentiert werden – Schrammen und Wackler inbegriffen. So muss niemand Zurückhaltung üben, der in seinen Beständen Gütersloher Szenen aus vergangenen Zeiten archiviert hat: „Innenstadt, aber auch Bilder aus den Ortseilen sind auch weiterhin gefragt,“ sagt Susanne Zimmermann, Leiterin der städtischen Öffentlichkeitsarbeit mit Blick auf die Fortsetzung der Reihe im nächsten Jahr.

Quelle: Stadt Gütersloh / Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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