Energiewechsel

Gütersloh: Konversion Flughafenareal/ Dokumentation liegt vor

Pressemeldung vom 15. Januar 2013, 08:48 Uhr

Vier Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung

Gütersloh (gpr). In einer 32-seitigen Dokumentation hat der Fachbereich Stadtplanung der Stadt Gütersloh jetzt die erste Phase der Bürgerbeteiligung zum Konversionsprozess in Gütersloh dargestellt. Die in insgesamt vier Veranstaltungen im Zeitraum von September bis November letzten Jahres erarbeiteten Anregungen und Perspektiven wurden in einer bürgerschaftlichen Stellungnahme zusammengefasst.

Nach dem Abzug der Briten braucht das Areal an der Marienfelder Straße neue Ideen für die zukünftige Nutzung. In den Bürgerworkshops waren Anregungen für das 340 Hektar große Areal gefragt, das 440 Fußballfeldern entspricht. Dazu wurden in den vier Veranstaltungen unterschiedliche Möglichkeiten zur Einbringung von Ideen präsentiert. Während es in der Auftaktveranstaltung um einen „Ideensprint“ ging, bei dem die Vorschläge ohne Berücksichtigung der Realisierungsmöglichkeiten vorgetragen werden konnten, stand beim zweiten Treffen die „Bürgerwerkstatt“ im Mittelpunkt, bei der in sechs Arbeitsgruppen nach bestimmten Themen gearbeitet wurde.

Jugendliche und junge Leute sollten besonders mit der dritten Veranstaltung angesprochen werden, um Ideen aus ihrer Perspektive einfließen zu lassen. Die Anregungen aus allen drei Veranstaltungen mündeten schließlich in einer „Bürgerschaftlichen Stellungnahme“, die in der vierten Veranstaltung erarbeitet wurde.

Ob Landebahn und Hangar oder Bunker und Kasernenband: Für jeden Bereich wurden unterschiedliche Nutzungsideen genannt. Für die Landebahn ist sowohl die Nutzung der Infrastruktur als innere Erschließung als auch die Nutzung der Fläche für regenerative Energien denkbar. Auch beim Hangar konkurrieren zwei Ideen miteinander: die Nutzung als Freizeiteinrichtung, zum Beispiel als Skatehalle oder die Entwicklung des Bereichs als Gewerbegebiet.

Die Aussagen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger sollen in den weiteren Planungen berücksichtigt werden. Von allen Workshop-Teilnehmern wurde gewünscht, dass man aktiv auf sie zugeht, um sie an den weiteren Entwicklungen zu beteiligen.

Quelle: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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