Energiewechsel

Gütersloh: Schutz des Grundwassers

Pressemeldung vom 8. Juli 2011, 12:22 Uhr

Erneut Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Gütersloh (gpr). Gütersloher Landwirte und die Stadt Gütersloh wollen an der Kooperation zum Schutz des Grundwassers festhalten und unterzeichneten am Montag im Rathaus erneut eine Kooperationsvereinbarung. Die neue Laufzeit wurde auf fünf Jahre, von 2011 bis 2016, festgelegt. Beide Partner haben sich auf neue Ziele geeinigt, so dass der Stickstoffeintrag noch deutlicher als bisher gesenkt werden kann. Umweltdezernentin Christine Lang bedankte sich bei den Landwirten für ihre Bereitschaft, den neuen Zielen zuzustimmen und damit einen Kompromiss einzugehen. Auch der Kreislandwirt Heiner Kollmeyer bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und wünschte der Kooperation einen guten Verlauf.

Die Düngeplanung soll sich jetzt an einem betrieblichen Stickstoffüberschuss von unter 50 Kilogramm pro Hektar als Richtwert orientieren. Eine weitere Änderung ist die jahreszeitliche Begrenzung bei der Ausbringung von Wirtschaftsdünger. Gülle und Geflügelmist sollen nach der Ernte bis zum Ablauf der gesetzlichen Sperrfrist, 31. Januar, nicht mehr ausgebracht werden, wenn keine zeitnahe Aufnahme in die Kulturpflanzen sicher gestellt ist.

Während sich die Landwirte verpflichten, die Düngepläne im Rahmen einer „guten fachlichen Praxis“ umzusetzen, verpflichtet sich die Stadt, die Böden repräsentativer Ackerschläge auf Stickstoff und Grundnährstoffe zu beproben und zu analysieren. Außerdem ist eine intensive Dünge- und Anbauberatung vorgesehen.

Die Vereinbarung umfasst flächendeckend das Stadtgebiet Gütersloh, inklusive der Ortsteile. Ausgenommen sind die Wasserschutzgebiete, für die bereits eigenständige Kooperationsvereinbarungen getroffen wurden.

Die bereits im Jahre 2001 gegründete Kooperation zum Grundwasserschutz wird damit bereits zum zweiten Mal verlängert. Die Kooperation wird von städtischer Seite vom Fachbereich Umweltschutz betreut. Mit der Beratungsarbeit wurden die Stadtwerke Gütersloh beauftragt.

Quelle: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

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